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“Mitternachts-Überfälle” gegen Gold!god

Wird der Goldpreis manipuliert? Absolut. Dies ist keine Meinung. Dies ist ein Fakt. Es gibt harte Beweise dafür. So wie die so genannten „Mitternachts-Überfälle“ – gezielte Angriffe auf Gold, um die Preise absichtlich niedrig zu halten…

Von den „Mitternachts-Überfällen“ bei Gold haben Sie noch nie gehört? Das verwundert nicht. Schließlich wollen weder die großen Adressen der Finanzwelt oder der Politik, dass derartige Manöver bekannt werden. Worum handelt es sich also bei den „Mitternachts-Überfällen“?

Andrew Schectman, von dem ich Ihnen schon in den vergangenen Ausgaben berichtete, konnte ein ebenso spannendes wie verstörendes Phänomen aufspüren.

Er nennt es die „2:15 Uhr-Überfälle“. Ich nenne es die „Mitternachts-Überfälle“, da dies ein greifbarer Titel ist. Sehen Sie: Gold wird wie Devisen 14 Stunden am Tag getradet.

Jemand (niemand konnte bisher die Identität dahinter beweisen) hat herausgefunden, dass der Handel um ca. 2:00 Uhr nachts besonders gering ist, da zu diesem Zeitpunkt die wenigsten Marktteilnehmer rund um den Globus an der Börse aktiv sind.

Als normaler Anleger wollen Sie genau das Gegenteil: Sie wollen einen möglichst großen und liquiden Markt. Denn dies garantiert Ihnen den fairsten Preis.

Einen illiquiden Handel mit möglichst wenigen Marktteilnehmern wollen Sie nur, wenn Sie den Preis manipulieren wollen. Denn dann können Sie mit dem geringsten finanziellen Einsatz große Marktbewegungen erzielen.

Bei der Goldpreismanipulation sind diese Marktbewegungen bärisch – es geht also darum, den Goldpreis fallen zu lassen. Und wie…

In der tiefen Nacht wird der Goldpreis gezielt manipuliert!

Während Sie nachts in Frieden schlafen, passiert am Goldmarkt Nacht für Nacht etwas Unglaubliches. In den dunklen Stunden, wenn der Handel so gering wie zu keiner anderen Zeit ist, erfolgen gezielt die „Mitternachts-Überfälle“!

Irgendjemand überschwemmt um 2:15 Uhr morgens den Goldmarkt kurzfristig mit Verkäufen von Goldfuture-Kontrakten (also Papiergold). Diese Verkaufsschwämme lässt den Goldpreis absacken, denn es sind zu dieser Tageszeit einfach nicht genug Käufer im Markt, die dagegenhalten könnten.

Wenn dies ein Mal passiert, könnte es ein Zufall sein. Aber die Faktenlage zeichnet ein völlig anderes Bild mit der Überschrift lautet: „Manipulation“. Stand letzter Woche gab es diese „Mitternachts-Überfälle“ an 877 der letzten 999 Tagen.

Nicht nur das: Sie erfolgten auch an 193 der letzten 203 Sonntage – genau vor dem Start der neuen Handelswochen.

Zufall? Nicht bei dieser erdrückenden Beweislage.

Dazu kommt, dass sich die längerfristigen Netto-Short-Positionen (also Short-Positionen nach Abzug der Long-Positionen) bei Gold und Silber auf historischen Tiefstständen befinden. Wir haben also gar keine bärische Stimmung, die eine solche Aktivität rechtfertigt.

Es ist mir schleierhaft, wie Anleger angesichts dieser überwältigenden Fakten an einer Manipulation des Goldmarkets zweifeln. Aber das ist Ihr Vorteil: So können Sie Gold und Goldminen-Aktien jetzt noch zu Schnäppchenpreisen einsammeln.

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Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

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