MenüMenü

Die größte Gold-Story (über die niemand spricht)

Gold hat seit der Zinserhöhung der FED im März ausgezeichnet performt. Der Kurs schoss über 50 US-Dollar in die Höhe und steht heute bei $1,257.

Die wichtigsten Argumente für einen steigenden Goldkurs sind Ihnen sicher bekannt. Die bröckelnde EU-Zone… das massive Ausgabenprogramm von US-Präsident Trump, das weiter die Inflation anheizen wird… geopolitische Krisen rund um den Globus…

All dies sind ausgezeichnete Voraussetzungen für steigende Goldkurse.

Aber während die meisten Anleger sich über dieses Potential für eine steigende Nachfrage freuen, sollten Sie nicht das dahin bröckelnde Angebot aus den Augen lassen!

Denn wenn das Angebot die Nachfrage nicht bedienen kann, dann könnten Sie schon bald noch viel höhere Goldpreise sehen.

Nachdem der Goldkurs drei Jahre lang langsam gesunken ist, haben sich die Preise letztes Jahr wieder erholt. Doch trotz dieses Anstiegs 2016 haben sich die 10 größten Goldminen der Welt mehr darauf konzentriert, ihre Kosten zu senken.

Das Ergebnis ist ein Einbruch der Goldproduktion unter den größten Förderunternehmen.

Ivan Glasenberg, CEO des Minengiganten Glencore sagt außerdem: „Es werden heute weltweit keine neuen großen Minen mehr gebaut.“ Das liegt an der Schwächephase, die Gold zwischen 2012 und 2015 hatte.

In dieser Phase haben die Förderunternehmen ihre Explorations-Budgets drastisch gekürzt… und dafür bekommen sie jetzt die Quittung serviert.

Laut einem Bericht von Thomson Reuters ist die globale Goldproduktion 2016 stark gesunken.

Die Website Mining.com fasst das so zusammen:

„Die weltweite Produktion der Goldminen fiel laut dem GFMS Gold Survey im Vergleich zum Vorjahr um 22 Tonnen oder 3 %, auf 827 Tonnen im dritten Quartal 2016.“

Weltweite Goldproduktion

SG

Rote Linie = Wachstum gegenüber dem Vorjahr

Viele Minen haben für das vierte Quartal noch keine Zahlen veröffentlicht. Doch alles deutet darauf hin, dass das Angebot auch im vierten Quartal weiter zurückgegangen ist.

2016 ist die Goldproduktion zum ersten Mal seit 2008 gefallen!

Laut dem Thomson Reuters Report gibt es „wenig neue Projekte und Erweiterungen, die dieses Jahr mit der Produktion beginnen. Und die langfristig geplanten Projekte sind von recht bescheidener Größe, weshalb wir davon ausgehen, dass das globale Gold-Angebot 2017 in einen langjährigen Abwärtstrend gehen wird.“

Die Goldminen-Industrie hat große Probleme, da immer weniger Goldvorkommen entdeckt werden. Sie können kein Gold aus dem Boden graben, wenn keine Vorkommen vorhanden sind.

Die neu entdeckten Vorkommen haben häufig eine niedrigere Erzqualität. Förderunternehmen müssen hier mehr Aufwand betreiben, um dieselbe Menge an Gold zu fördern.

UND die komplizierten Gesetze und Bestimmungen zum Umweltschutz in vielen Ländern bremsen die Goldproduktion weiter aus.

Nehmen Sie all das zusammen und Sie haben ein Rezept für einen weiteren Einbruch des Gold-Angebots.

Und die Nachfrage könnte schon bald durch die Decke gehen. Anleger in aller Welt verlieren inzwischen das Vertrauen in die Zentralbanken… geopolitische Krisen nehmen rund um den Globus immer mehr zu… dazu noch die kommenden Wahlen in Frankreich dieses Jahr, welche die EU weiter bedrohen.

Ich empfehle Ihnen, weiterhin ein Auge auf den Goldkurs zu werfen!

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten