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Wird Gold das nächste Wunder-Medikament?

Es ist erst eine Woche her, dass ich Ihnen vom Goldfinger berichtete. Forscher gelang es, Proteine mit Gold zu modifizieren, die fortan nicht mehr an bestimmte DNA-Strukturen andocken konnten.

Das Verfahren eignet sich, um zum Beispiel Krebszellen am Weiterwachsen zu hindern. Jetzt kommt gleich die nächste Meldung aus der Forschungs-Ecke herein, die sich um den medizinischen Einsatz von Gold dreht.

In Harvard gelang es Forschern, Moleküle mithilfe von Gold-Mikrostrukturen direkt in Zellen einzuschleusen, ohne dabei die empfindliche Zellmembran zu zerstören.

Während der Goldfinger Krebs daran hindert, weiter zu wachsen, könnte die neue Gold-Membran-Passage dazu dienen, Krankheiten auf Zellebene zu heilen, wo mitunter normale Medikamente von der Zellmembran daran gehindert werden.

Dazu formten die Forscher Millionen winziger Pyramiden aus Gold. Darauf platzierten die Forscher einige Zellen, die zuvor mit medikamentenbeschichteten Molekülen umhüllt wurden.

Anschließend konnten die Gold-Pyramiden mit kurzen Laserimpulsen stark erhitzt werden.

Dabei bildete sich an der Spitze der Pyramiden eine Blase, die mitsamt den medikamentenhaltigen Molekülen direkt durch die Zellmembran ins innere der Zellen wanderte, wo das Medikament dann seine Wirkung entfalten kann.

Mit diesem Verfahren könnten Ärzte einige kranke Zellen entnehmen, mit der Methode „impfen“ und wieder in den Körper des Patienten einsetzen.

Würden sich dann nur noch die medikamentös behandelten Zellen teilen, während die kranken Zellen absterben, wäre der Patient geheilt. Das ganze klingt kompliziert, soll nach Angaben der Forscher aber sehr einfach und auch automatisiert erfolgen können.

Ich bin faszinierend davon, welche Methoden Forscher suchen, um Gold zu medizinischen Zwecken einzusetzen.

Noch faszinierender ist aber, dass sie tatsächlich im Wochentakt neue Verwendungsmöglichkeiten für das edle Metall finden – was hoffentlich auch bald die Nachfrage nach Gold ankurbeln wird.

Neben Menschen, die ihre Kaufkraft auch über Finanz- und vor allem Währungskrisen retten wollen, werden künftig also höchstwahrscheinlich auch kranke Menschen zum Golde drängen.

Den Preisprognosen tut das nur gut. Bei stagnierender Produktion ist jede auch noch so kleine Erhöhung der Nachfrage schließlich Preis-Sprengstoff.

Bereiten Sie sich jetzt auf die große Goldpreis-Rally vor!

Die Daten liegen auf dem Tisch und sie sind eindeutig. Das Angebot stagniert, die Nachfrage der Investoren explodiert, Juweliere müssen schon bald nachkaufen, um die leeren Lager zu füllen und nun tritt auch noch die Pharma-Branche als Nachfrager auf.

Noch haben Sie Zeit, sich auf diese Entwicklung vorzubereiten.

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Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

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