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Peak-Gold ist Realität – sichern Sie sich jetzt Gold-Aktien!

Peak Gold hören Sie vielleicht nicht zum ersten Mal. Und das hat Gründe. Denn die Entwicklungen beim Öl, wo Peak Oil schon seit Jahrzehnten ein Begriff ist, und Peak Gold gleichen sich.

Und in diesen Entwicklungen liegt wahrer Sprengstoff für die Goldpreise. Denn diese Entwicklungen laufen der Nachfrage diametral entgegen.

Während die Nachfrage unaufhörlich steigt, haben die Goldminen immer größere Probleme, diese Nachfrage auch zu bedienen.

Das fängt bereits damit an, dass das leicht find- und abbaubare Gold schon vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten gefunden wurde.

Oberflächennahes Gold hoher Konzentration ist abgebaut – inzwischen graben sich manche Minen kilometertief in die Erde.

Die Tiefe treibt die Kosten nach oben. Je tiefer das Gold liegt, umso mehr Gestein muss energieaufwendig bewegt werden. In Südafrika haben sich die Minen inzwischen so tief eingegraben, dass das Gestein Temperaturen von 60°C erreicht.

Damit dort überhaupt Menschen arbeiten können, müssen die Schächte ebenfalls energieaufwendig heruntergekühlt werden.

Die Kosten schießen durch die Decke, die Förderung sinkt ins Bodenlose

Die Kosten gehen rauf, die Goldgehalte aber herunter. Wurden vor 200 Jahren noch Erze mit durchschnittlichen Goldgehalten von 20, 30 Gramm pro Tonne Gestein abgebaut, freuen sich inzwischen viele Minen über 5 Gramm pro Tonne.

In Ländern wie den USA, Australien oder auch Kanada ist der durchschnittliche Goldgehalt aller im Abbau befindlichen Lagerstätten sogar noch deutlich kleiner.

Auch das treibt natürlich die Kosten. Bei 5 Gramm pro Tonne muss der Minenbetreiber 6x mehr Gestein an die Oberfläche bringen, zermahlen und Chemikalien aussetzen als bei 30 Gramm pro Tonne.

Es wird auch mehr giftiger und aufwendig zu lagernder Abraum erzeugt, der nach dem Auslaugen übrig bleibt.

Länder wie Südafrika und Australien haben Peak Gold definitiv schon hinter sich. Südafrikas Goldproduktion erreichte mit 1.000 Tonnen pro Jahr schon 1970 ihr Maximum.

Statt 75% der weltweiten Goldproduktion verantwortet das Land jetzt nur noch 6%. Keine 170 Tonnen holen die Minen jetzt noch jährlich aus der Erde.

Und während die Fördermenge zwischen 2007 und 2014 um 34% sank, stiegen die nötigen Investitionen um 16% bis 68% (je nach betrachtetem Jahr). Bei um 30% abgebauter Belegschaft zahlten die Minen 59% mehr Lohn aus.

Inzwischen kann nicht mehr jeder ungelernte Arbeiter 4km unter der Erde nach Gold schürfen – teure Facharbeiter sind gefragt.

Australien hat eine ganz ähnliche Entwicklung durchlebt. Dass die Goldproduktion trotzdem am Allzeithoch steht, liegt an neuen Fördernationen wie China, die jahrzehntelang die heimische Produktion vernachlässigten.

Investment-Idee: Kleine, aber feine Gold-Gesellschaften mit ergiebigen Vorkommen

Doch diese neuen Förderländer verschaffen der Goldindustrie nur einen Aufschub. Die Projekt-Pipelines der großen Betriebe sind leer. Es wird kaum noch neues Gold gefunden. Die neu gefundenen Lagerstätten haben dann auch noch eine schlechte Qualität.

Zu tief, zu weit abgelegen, zu geringe Konzentrationen oder auch einfach zu wenig Gold an einem Fleck.

Für 25 Tonnen mitten in der Wildnis 3km unter der Erde bei einer Konzentration von 1g/t beginnt niemand den Abbau, obwohl die Lagerstätte Gold im Wert einer Milliarde US-Dollar enthält. Der Abbau wäre trotzdem zu teuer.

Warum ich dennoch auf Gold-Aktien setze? Weil Peak Gold natürlich ein enormes Preis-Potential bedeutet. Kleine Goldminen, die auf ergiebigen Erzen sitzen, profitieren natürlich von steigenden Preisen.

Es sind vor allem auch die kleinen Gesellschaften, die hier Aufwärtspotential bieten. Sie sind für die großen Goldminen noch zu klein, zu unwichtig, aber zu groß, um von Ihnen als Anleger ignoriert zu werden.

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Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

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