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Investieren Sie nur in diesen 4 Phasen in Gold-Aktien!

Der Lebenszyklus einer Goldmine umfasst 6 Stadien. Investieren sollten Sie in die Aktie einer Goldmine jedoch nur in 3 bis 4 dieser Stadien.

Umso wichtiger ist es für Sie als Anleger, diese 3 bis 4 von 6 Stadien zu kennen und sie zielsicher von den beiden Investment-Killer Stadien zu unterscheiden. Dabei gilt wie bei vielen Aktien: Es ist nicht immer sinnvoll, im frühesten Stadium zu investieren!

Phase 1: Die Exploration – hohe Risiken, aber auch große Chancen!

Ganz am Anfang einer Mine steht die Exploration. Dabei steht erst einmal nur eine vage Vermutung im Raum, irgendwo könnte Gold lagern.

Nur in Ausnahmefällen ist es sinnvoll, in Unternehmen zu investieren, die außer einer vagen Vermutung nichts in der Hand haben. Denn lediglich 1 (eine) von 3.000 Goldfunden führt am Ende auch zum Bau einer Mine.

Lediglich 10% aller Goldlagerstätten sind überhaupt wirtschaftlich abbaubar.

Der Goldgehalt, die Tiefe, die räumliche Verteilung, die Entfernung zu größeren Siedlungen, Umweltbedenken und viele andere Aspekte können dazu führen, dass gefundenes Gold nicht wirtschaftlich abbaubar ist.

Wenn Sie in einem Unternehmen investiert sind, das nicht wirtschaftlich abbaubares Gold fand, erleiden Sie in der Regel einen Totalverlust.

Phase 2: Die Mine wird geplant – die Risiken sind schon geringer geworden

Sinnvoller ist es daher, erst einmal Bohr-Ergebnisse abzuwarten. In einem späten Stadium der Exploration kann es sich bereits lohnen, zu investieren.

Liegen die Ergebnisse der Bohrungen vor, können Sie abschätzen, ob wenigstens abbauwürdiges Gold im Boden liegt. Denn dann beginnt Phase 2 – die Entwicklung der Mine.

Dabei untersuchen Ingenieure, wie das abbauwürdige Gold abgebaut werden könnte. Manchmal genügt es, ein Loch in die Erde zu graben, Maschinen an das vorhandene Stromnetz anzuschließen und zu starten.

Oft ist aber überhaupt keine Infrastruktur vorhanden. Dann müssen erst Straßen gebaut und Energie herangeschafft werden. In völlig unerschlossenen Gegenden werden auch schon einmal Häfen geplant, um Material abzutransportieren.

In der Planungsphase können Projekte scheitern, weil zwar abbauwürdiges Gold im Boden liegt, aber Genehmigungen für die Konstruktion nicht erteilt werden, weil Besitzer von Bauland nicht verkaufen wollen oder weil der Abbau unter Chance-Risiko-Aspekten doch nicht lohnt.

Je später Sie in Phase 2 einsteigen, umso sicherer wird Ihr Investment. Umso kleiner sind aber natürlich auch die Gewinn-Chancen.

Wenn schon klar ist, dass die Mine gebaut werden kann, ist der Aktienkurs in der Regel auch schon gut gelaufen. Gleichwohl haben Aktien in Phase 2 noch immer das Potential für die zigfache Vervielfachung Ihres Kurses.

Phase 3: Jetzt wird Geld investiert – Ihr Geld!

In Phase 3 wird die Mine gebaut. Hier ist Geduld und Geld gefragt. Denn der Bau erfordert große Mengen Kapital, die sich Gold-Explorer gern über Kapitalerhöhungen beschaffen. Kapitalerhöhungen, an denen Sie oft gar nicht teilnehmen dürfen.

Das Management verschachert lieber 10 Millionen Aktien a 1 US-Dollar an einen Großinvestor, als die Aktien für je 1,50 US-Dollar an 15.000 Kleinanleger zu verteilen. Ihre Anteile werden also verwässert.

Besaßen Sie in Phase 1 noch 0,01% des Unternehmens, sinkt der Anteil in Phase 2 vielleicht auf 0,005% und in Phase auf 0,0005% – wenn Sie die Kapitalerhöhungen nicht mitmachen können oder wollen.

Dementsprechend geringer ist auch Ihr Anteil an künftigen Gewinnen.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, steigen Sie erst am Ende von Phase 3 ein. Im Aktienkurs ist dann zwar schon der Start der Mine eingepreist. Da in Phase 4 aber noch einiges schief gehen kann, halten sich viele Anleger noch zurück.

Der Aktienkurs ist also noch nicht so hoch, wie er bei laufender Produktion sein wird. Das ist Ihre Gewinn-Chance.

Phase 4: Wer Sicherheit sucht, schlägt jetzt zu!

In Phase 4 startet die Produktion, also die Ausbeutung der Lagerstätte. Zu Beginn der Phase 4 ist der Ouput in der Regel gering. Vor allem unerfahrene Unternehmen brauchen einige Zeit, bis sie den Dreh raus haben.

Prozesse werden optimiert und im Laufe der Zeit steigt die Menge verarbeiteten Erzes und gleichzeitig die Quote des aus dem Erz geholten Goldes.

Können zu Beginn des Prozesses teilweise nur 30% oder 50% herausgeholt werden, kann der Anteil später auf 70% oder mehr steigen.

Mit jedem Produktivitätsfortschritt steigt natürlich der Aktienkurs. Auch in Phase 4 kann es aber noch Kapitalerhöhungen geben.

Kleine Unternehmen starten oft erst einmal mit kleiner Produktion, um Cashflows zu generieren und dem Markt zu zeigen, dass sie es können. Dann wird neues Kapital für mehr Maschinen und mehr Arbeiter besorgt.

Sie sollten das Unternehmen in Phase 4 genau beobachten. Sinkt die Produktion, sollten Sie Ihren Ausstieg planen. Denn gegen Ende der Lebensdauer einer Mine steigen die Kosten pro Unze, während die Summe der geförderten Unzen sinkt.

Das ist kein gutes Investment mehr, zumal nach dem Ende der Produktion noch hohe Kosten für Rückbau und Renaturierung entstehen.

Die Risiken sinken von Phase zu Phase und auch innerhalb der einzelnen Phasen mit fortschreitendem Entwicklungsstand. Gleichzeitig sinken allerdings auch die Chancen.

Kann ein Investor der ersten Stunde noch auf eine dutzendfache Vervielfachung seines Einsatzes hoffen, ist ein Phase-4-Investor schon mit einer Verdoppelung oder Verdreifachung seines Kapitals mit Glück gesegnet.

Gleichzeitig sinken natürlich auch die Risiken von Phase zu Phase. Den enormen Gewinn-Chancen des Investors der ersten Stunde steht ein erhebliches Totalverlust-Risiko gegenüber.

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Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

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