MenüMenü

Gold ist nutzlos? Quatsch!

Oft gehört und trotzdem falsch: Gold hätte keinen Nutzen und könne daher auch kein Wertaufbewahrungsmittel sein. Ohne die Nachfrage von Gold-Gläubigen bräche der Preis zusammen. Nehmen wir einen kurzen Moment an, dass es so wäre.

Nehmen wir an, Gold hätte keinen Nutzen. Dann ist das Argument trotzdem falsch. Die Menschen glauben seit Jahrtausenden ans Gold. Gold genießt das unbedingte Vertrauen von Menschen aller Kulturen, aller Glaubensrichtungen.

Generationenübergreifend, ortsunabhängig, kulturübergreifend, religionsübergreifend, situationsunabhängig haben die Menschen Gold als Wertgegenstand angesehen.

Eines der ersten überhaupt von Menschen bearbeiteten Metalle war Gold. Schon vor 6.600 Jahren haben die Menschen Gold als Grabbeigaben verwendet.

Schon vor 6.600 Jahren waren die Menschen also davon überzeugt, der Verstorbene konnte Gold sogar noch nach dem irdischen Leben gebrauchen können.

Nichts wird so lange so umfassend als wertvoll erachtet wie Gold

Es gibt keinen anderen Rohstoff, der so umfassend, lange und global geehrt und als wertvoll erachtet wurde wie Gold. Sicherlich würde der Goldpreis sofort rapide fallen, wenn auf einmal niemand mehr Gold als wertvoll erachten würde.

Doch wie wahrscheinlich ist denn das? Es ist absurd anzunehmen, eine 6.600 Jahre alte Kultur der Goldverehrung würde auf einmal enden.

Dagegen endete das Vertrauen in Papiergeld schon tausende Male in diesen 6.600 Jahren und das Vertrauen in das aktuell genutzte Papiergeld wird mit Sicherheit auch nicht 6.600 Jahre andauern.

Doch schon die Ausgangs-Prämisse ist falsch. Gold ist auch abgesehen von seiner Wertaufbewahrungsfunktion nützlich und wird gebraucht.

Als reflektierende Beschichtung oder guter, nicht oxidierender Stromleiter wird Gold schon seit Jahrzehnten eingesetzt.

Was die meisten nicht wissen: Gold ist auch ein hervorragender Katalysator. So kann Kohlenmonoxid mit einem Gold-Katalysator schon bei niedrigen Temperaturen aus Abgasen entfernt werden.

In der PVC-Produktion kann Gold als Katalysator Quecksilber ersetzen. Diese Anwendungen wurden erst in der jüngeren Vergangenheit gefunden. Denn Gold wird erst in Nano-Strukturen katalytisch wirksam.

Leiten Sie Kohlenmonoxid über einen Goldbarren, wird nichts geschehen. Das gleiche Gas durch ein mit Gold-Nanopartikeln beschichtetes Gitter geblasen, bewirkt eine Umwandlung des tödlichen Giftes in ungiftiges CO2.

Damit ist Gold eines der faszinierendsten Metalle überhaupt. Es ist ein Stoff, der in „grober“ Form weitestgehend innert ist, also mit seiner Umwelt nicht reagiert.

Darum ist heute in ägyptischen Gräbern gefundenes Gold auch nach Jahrtausenden noch glänzend wie zur Zeit Cleopatras. Gleichzeitig stößt Gold jedoch hoch effektiv chemische Reaktionen an, wenn es feinst zermahlen wird.

Für Gold gibt es also durchaus viele technische Anwendungen – und mit voranschreitender Forschung werden es stetig mehr und nicht weniger Anwendungen. Die Behauptung, Gold hätte weder Nutzen noch intrinsischen Wert, ist also falsch.

Gold-Aktien erwirtschaften Ihre Gewinne jedes Jahr auf‘s Neue!

Und wenn Ihnen diese Argumente immer noch nicht reichen, um in Gold zu investieren, dann nehmen Sie doch einfach Gold-Aktien.

Die Goldminen-Gesellschaften erwirtschaften Ihre Gewinne jedes Jahr aufs Neue und sind nicht darauf angewiesen, dass der Goldpreis steigt!

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter von Jim Rickards. Zusätzlich erhalten Sie kostenlose E-Mail Updates zu den profitabelsten Börsengeschäften.

Herausgeber: Investor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
Sie können sich jederzeit wieder abmelden.