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Gold gehört nicht in EU-Bankschließfächer!

In Kürze wird es in der Europäischen Union weitere Einschränkung für den Bargeldverkehr geben. Ich spreche von der Vierten Geldwäscherichtlinie und der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie.

Derzeit können Sie bis zu einem Gegenwert von 14.999 Euro ohne Ausweislegitimation Edelmetalle, Diamanten oder sonstige hochwertige Güter erwerben.

Die Anonymitätsgrenze sinkt auf 9.999 Euro!

Diese Schwelle wird im Zuge der neuen EU-Gesetze in Deutschland bis zum 26.06.2017 auf 9.999 Euro gesenkt.

Die zunehmenden Bargeld- und Bargoldeinschränkungen und weitere, gravierende Entwicklungen in der EU aus der jüngeren Vergangenheit – wie beispielsweise die Kontrolle und Sperrung von privaten Schließfächern bei griechischen Banken – zeigen eines deutlich: Edelmetalle gehören nicht in Bankschließfächer!

Zumindest nicht bei Banken innerhalb der EU-Bankenunion.

Unter den anderen europäischen Ländern bieten sich die Schweiz und vor allem das Fürstentum Liechtenstein als sichersten Schutz vor derartigen Zwangsmaßnahmen an.

Zusätzlich ist es sinnvoll, Edelmetalle durch Rechtsträger wie Versicherungspolicen oder Fonds aus Liechtenstein zu ummanteln. Das schützt vor weiteren Restriktionen wie einem möglichen Bargoldverbot.

Weitere Überwachungsmaßnahmen und Bargeldverbote sind vorprogrammiert

Die Senkung von 14.999 auf 9.999 Euro hört sich zunächst wenig dramatisch an. Genau das ist aber das Gefährliche für vorsorgende Bürger und Kapitalanleger. Ist der Gewöhnungseffekt da, könnte die Obergrenze zukünftig auch über Nacht einfach auf 99 Euro gesenkt werden.

Die Zweite EU-Zahlungsdiensterichtlinie beinhaltet zudem bereits weitere Überwachungsmaßnahmen durch neue, umfassende Dokumentations- und Meldevorschriften.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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