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Die 4 großen Gold-Mythen!

Ich bin bekanntlich ein großer Verfechter von strategischen Investitionen in Reale Werte. Allen voran Edelmetalle, aber auch Industriemetalle, Diamanten oder auch edle Spirituosen und Anlageuhren.

Ich habe in den letzten Jahren unzählige negative wie auch positive Berichte zur möglichen Entwicklung des Goldpreises in der Zukunft gelesen.

Dabei sind mir in vielen Beiträgen hauptsächlich vier Aussagen aufgefallen, auf welche ich immer wieder gestoßen bin. Diese sind allerdings falsch, häufig beziehungsweise zu pauschal und undifferenziert.

Viele Gold-Skeptiker bedienen sich beispielsweise des Argumentes, dass man Gold in einer Krise nicht essen kann.

Gold kann man nicht essen? Falsch!

Das ist ganz grundsätzlich falsch. Gold kann man sehr wohl essen. Richtig wäre dabei die Aussage, dass Gold keinen Nährwert hat. Es macht nicht satt. Es etabliert sich jedoch zunehmend ein Trend namens „Speisegold“.

Sternköche bzw. Köche in Gourmetrestaurants legen zunehmend Blattgold auf Kaviar oder Pralinen, wie auch auf Hauptspeisen.

Gold kann man sogar trinken, da Blattgold längst für Champagner oder Edel-Spirituosen wie Vodka verwendet wird. Ich glaube zwar nicht, dass diese Entwicklung eine signifikante Auswirkung auf den Goldpreis hat.

Fakt ist aber, Gold ist sehr wohl essbar und trinkbar!

Gold ist ein Krisenmetall? Falsch!

Gold war und ist kein Krisenmetall für die Zeit in einer Krise. Gold ist ein Wertaufbewahrungsmittel, ein Substanzspeicher und ein Transformationsmedium für die Zeit NACH einer Krise.

Gold fällt in der Deflation? Falsch!

Das Gold einen Inflationsschutz darstellt ist relativ bekannt. Viele Medien und Experten vertreten jedoch sehr oft die These, dass sich Gold in Deflationsphasen negativ entwickeln wird. Auch das ist falsch.

Japan ist der beste Beleg dafür. Trotz der Jahrzehntelang vorherrschenden Deflation in Japan hatte der Goldpreis in der jüngeren Vergangenheit ein 30-Jahres-Hoch erreicht.

Gold fällt, wenn die Zinsen steigen? Falsch!

Diese Aussage – die ich mit Abstand am häufigsten lese – ist nicht durch Fakten belastbar. Seit 1971 gab es elf Zyklen, in denen die FED die Zinsen schrittweise angehoben hat. Die durchschnittlichen Kursgewinne bei Gold lagen während dieser Zyklen bei 26,9 %.

In sechs der elf Zyklen stieg der Goldpreis sogar in Zinserhöhungsphasen im Schnitt um 61 %.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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