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Clinton-Affäre unterstützt Goldpreis

Der Goldpreis konnte zum Ende der vergangenen Woche deutlich zulegen und stieg zeitweilig bis auf 1.284 US-Dollar pro Feinunze im Hoch am Freitag.

Grund dafür war die Meldung, dass die US-Strafverfolgungsbehörde FBI die Untersuchungen bezüglich der so genannten E-Mail-Affäre der Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton erneut aufgenommen hat. Auch wenn es noch zu früh ist um tatsächlich sagen zu können, was aus dieser Untersuchung werden wird, hat die Wiedereröffnung des Falls dazu geführt, dass der als schon fast sicher geglaubte Wahlsieg der Kandidatin wieder verstärkt in Frage steht.

Da die Märkte bereits zum größten Teil einen Wahlsieg von Clinton eingepreist hatten, kommt es bei steigenden Chancen des Gegenkandidaten Donald Trump zu einer Preisanpassung, die aber auch mit verstärkter Unsicherheit einhergeht. Dies alles erhöht das Nachfrageinteresse am Sicheren Hafen Gold.

Gold handelt aktuell bei 1.274,70 US-Dollar pro Feinunze.

Goldpreis in USD/Unze in der letzten Woche

Quelle: stockcharts.com

Ausblick

Der Goldpreis dürfte generell und übergeordnet weiterhin unterstützt bleiben, angesichts bestehender globaler Unsicherheiten. Zumal auch die physische Nachfrage weiterhin hoch bleibt. So hat die Schweiz zuletzt steigende Goldexporte nach China verzeichnet und auch in Indien ist die Goldnachfrage zuletzt massiv gestiegen.

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Über den Autor Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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