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China ist das 4. Jahr in Folge der größte Goldkonsument der Welt

Der Goldpreis, der zunächst noch stark in die vergangene Woche gestartet war, musste über die letzte Woche hinweg abgeben. Neben Gewinnmitnahmen belastete vor allem ein neuer Optimismus an den Aktienmärkten den Goldpreis.

Offenbar belasteten die ersten verworrenen und überaus protektionistischen Maßnahmen der neuen US-Regierung Marktstimmung und US-Dollar nur kurzfristig. Es ist wohl die Aussicht auf große Deregulierungsmaßnahmen in den USA wie sie Trump im Wahlkampf angekündigt hatte und das generelle Umfeld generöser geldpolitischer Rahmenbedingungen, welche den Optimismus an den Märkten wieder aufleben haben lassen.

Gold handelt aktuell bei 1.191,30 US-Dollar pro Unze.

Goldpreis in USD/Unze in der letzten Woche

Quelle: stockcharts.com

Ausblick

Wie lange der momentane Optimismus angesichts der eigentlich überaus zur Verunsicherung beitragenden Maßnahmen der Trump-Regierung anhalten wird, ist fraglich. Daneben bleibt die physische Goldnachfrage weiterhin hoch. So hat die Schweiz beispielsweise im Dezember die höchste Menge Gold nach China importiert seit Bloomberg die Daten der Schweizer Zollbehörde aufzeichnet.

Im Gesamtjahr 2016 stiegen die chinesischen Goldimporte aus der Schweiz um 52%. Und laut Angaben des chinesischen Goldverbands war China auch in 2016 das vierte Jahr in Folge der weltweit größte Goldkonsument. Auch die chinesische Zentralbank hat in 2016 ihre Goldreserven weiter aufgestockt. Gold bleibt weiterhin die beste Absicherung gegenüber politischen und geldpolitischen Unwägbarkeiten, unabhängig von zwischenzeitlichen Preisschwankungen.

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Über den Autor
Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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