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Bloomberg: Massenflucht aus Gold-ETFs

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg diese Woche berichtet, fliehen Anleger in Scharen aus dem Goldsektor.

Droht uns ein „Gold-Schock“?

Der Goldaktien-ETF VanEck Vectors Gold Miners (GDX) verzeichnete in der 21. Kalenderwoche die größten Rekordabflüsse seiner Geschichte.

Insgesamt zogen die Anleger 778 Millionen Dollar aus dem ETF ab, der in Minengesellschaften investiert ist. Ein absoluter Rekordwert.

Nicht viel besser sieht es beim SPDR Gold Shares (GLD) aus. Dieser Fonds investiert direkt in Edelmetall und ist mit 34,8 Milliarden Dollar der größte Rohstoff-ETF.

Auch hier zogen die Anleger in der letzten Woche ganze 217 Millionen Dollar ab.

Erwartet Sie schon bald ein epochaler „Gold-Schock“?

Als Grund für diese Rekord-Flucht aus den größten Gold-ETFs nennt Bloomberg die Präsidentschaftswahl in Frankreich. Da die Mehrheit mit einem Sieg Macrons rechnet, soll sich die Angst der Gold-Anleger vor einem Wahlsieg Le Pens wieder gelegt haben.

Die Gold-ETFs werden laut Bloomberg vor allem zur Absicherung gegen geopolitische Krisen genutzt. Deshalb seien diese Rekordabflüsse nur logisch.

Doch stimmt das wirklich?

Kein zweiter Markt wird derart mit Mythen eingenebelt wie der Goldsektor

Ich stimme Bloomberg NICHT zu.

Denn bei meiner Recherche bin ich auf eine Entwicklung im Goldmarkt gestoßen, die derzeit niemand im Auge hat.

Die Rekord-Flucht der Anleger aus den größten Gold-ETFs sehe ich nur als ersten Vorboten eines regelrechten „Gold-Schocks“, der schon bald auf Sie zukommen wird.

In den Finanzblättern hören Sie allerdings nichts davon!

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Über den Autor
Franz-Josef Buskamp

Franz-Josef Buskamp arbeitet seit fast 30 Jahren als Finanzjournalist. Er startete seine Karriere bei renommierten Börsenpublikationen.

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