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2017 wird das Jahr des Gold und Silbers

Während Aktien im Herbst 2016 von Hoch zu Hoch eilten, sah es bei den Edelmetallen ganz anders aus. Nichts an den Kursen deutet auf ein Comeback hin. Doch hinter den Kulissen rumort es. Und daher denke ich, dass die Edelmetalle vor einem guten Jahr 2017 stehen.

Das ist auch bitter nötig, um aus der teils jahrelangen Lethargie endlich auszubrechen. Platin – in Diesel-Katalysatoren benötigt, kostete Ende Dezember teils weniger als 900 US-Dollar pro Unze und damit sogar weniger als Gold.

Palladium sah schon deutlich besser aus. Das vor allem in Benzin-Katalysatoren verwendete Metall kostete rund 660 US-Dollar pro Unze. Klar mehr als Anfang 2016 aber weniger als Anfang 2015 oder gar Mitte 2014, als die Unze für 900 US-Dollar gehandelt wurde.

Silber, ein wichtiges Industriemetall, wird wohl für weniger als 16 US-Dollar pro Unze ins neue Jahr gehen. Rund 2 Dollar mehr als Anfang 2016, aber von einem Hoch keine Spur. Das liegt bei 50 US-Dollar. Und Gold fiel im Herbst auf rund 1.100 US-Dollar ab und ist damit fast wieder dort angelangt, wo das Jahr gestartet wurde. Das Hoch bei 1.900 US-Dollar ist auch hier weit entfernt.

Interessant ist, dass die Angebots-Nachfrage-Situation auf dem Markt für physisches Gold und Silber eher auf steigende denn fallende oder stagnierende Preise hindeutet. Es dürfte vor allem der Markt für Papier sein, der für eine Deckelung der Preise sorgt – also Future-Kontrakte.

Gold: Die Nachfrage von Anlegern explodiert!

Das World Gold Council sah in diesem Jahr ein sehr gemischtes Bild. Lag die Nachfrage im ersten und zweiten Quartal deutlich über den Vorjahreswerten, sank sie im 3. Quartal um 10% gegenüber dem Vorjahresquartal. Der stark gestiegene Preis forderte seinen Tribut.

Gleichzeitig sorgte der gestiegene Preis für eine Erhöhung des Angebots. Insgesamt kam es so zu einem Angebotsüberschuss von fast 180 Tonnen bis zum 3. Quartal, also etwa 4% der Jahresnachfrage.

Doch der Schein trügt. Das Angebot der Goldminen sank trotz steigender Preise. Es gelingt den Minen nicht mehr, ihre Produktion zu steigern oder auch nur konstant zu halten. Neue Projekte gibt es praktisch keine in den Pipelines der Konzerne und zwischen Entdeckung neuen Goldes und seiner Ausbeutung liegen inzwischen fast 2 Jahrzehnte Zeit.

Wenn also jetzt nichts in der Projektpipeline schlummert, dann wird das auch bis weit nach 2030 nicht anders sein. Gleichzeitig ist die Nachfrage von Investoren-Seite praktisch explodiert.

Obwohl das 3. Quartal 2016 aus Sicht der Anlegernachfrage das schwächste des Jahres war, lag die Nachfrage noch immer um 44% über dem Vorjahresquartal. Gold ist wieder in unter Investoren.

Bei sinkendem Primärangebot aus Minen und schnell steigender Investoren-Nachfrage ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Angebot die Nachfrage nicht mehr decken kann und die Preise nachhaltig zu steigen beginnen.

Die Silber-Produktion sinkt, das Angebots-Defizit weitet sich massiv aus und stützt die Preise

Für Silber liegen noch keine Zahlen zum dritten Quartal vor. Sie sehen aber wahrscheinlich noch besser aus als beim Gold. Die Minenproduktion sank bereits im 1. Halbjahr. Im Gegensatz zu Gold sank auch das Angebot der Recyclingbetriebe, so dass insgesamt das Angebot zurückging.

Gleichzeitig ging allerdings auch die Nachfrage zurück. Steigende Preise führten im Gegensatz zu Gold beim Silber bei Investoren zu Kaufzurückhaltung. Das dürfte sich mit den nachgegebenen Preisen im 3. Quartal aber komplett umgekehrt haben. Während die Minen weiter Probleme haben dürften, ihre Produktion auch nur konstant zu halten.

Seit 10 Jahren schon weist der Silbermarkt ein Angebots-Defizit auf, das nur durch den Abbau von Lagerbeständen geschlossen werden konnte. Auch 2016 wird es ein Defizit geben – das wahrscheinlich größte seit 2008.

Da Lagerbestände endlich sind, rückt der Tag immer näher, ab dem das Angebotsdefizit nicht mehr aus Lagerverkäufen geschlossen werden kann. Ab diesem Tag ist mit rapide steigenden Preisen zu rechnen.

Übrigens steigt die Nachfrage der Industrie nach Silber inzwischen wieder. So rechnet das Silber Institute damit, dass allein die Photovoltaik-Industrie bis 2020 600 Millionen Unzen Silber verbrauchen wird.

Das entspricht etwa 25% der gesamten industriellen Nachfrage nach Silber. Enorm für eine Industrie, die noch vor 10 Jahren kaum auf dem Radar von Silber-Investoren zu sehen war.

In meinem Klartext-Depot halte ich daher ganz klar an Gold und Silber fest. Trotz der jüngsten Preisrückgänge liegen Leser, die meiner ersten Empfehlung folgten, noch immer kommod im Gewinn!

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Über den Autor Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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