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Krieg gegen Donald Trump

Aiken, South Carolina – Die Märkte sind in jüngster Vergangenheit langweilig gewesen.

Im Gegensatz dazu haben sich die US-Präsidentschafts-Vorwahlen mindestens so spannend wie ein Schlamm-Wrestling-Match entwickelt.

Die Gegner rutschen immer wieder aus und finden keinen Halt. Keiner scheint in der Lage zu sein, festen Halt unter den Füssen zu bekommen, insbesondere mit Blick auf die Fakten und die Realität.

Aber wir bewundern den Mut der Parteiführung der Republikaner… und Ihrer neokonservativen Fahnenträger.

Sie greifen auf ihre Schilde und Faustschilde zurück, packen ihre Schwerter und Granaten ein und machen sich tapfer auf den Weg zum Thermopylenpass… oder einer Starbucks-Filiale im Norden von Virginia.

Von dort werden sie ihre Raketen in Richtung Washington Post, der New York Times, der National Review abschiessen.

Der Krieg gegen Trump

Sicherlich gibt es einige besondere Medaillen, die „Deep State“ diesen „Helden“ mittleren Alters umhängen wird.

Oder vielleicht nur ein schwarz-blaues Band als Dank für Ihren Dienst… ihre Zeit, ihren Ruf und Vermögen im Kampf gegen den größten Feind der Nation zu riskieren:

Donald Trump.

„GOP-Falken erklären Trump den Krieg“, steht es in einem Artikel im Beltway Blog POLITICO. Sie beginnen sogar, die Republikanische Partei zu verlassen und sich stattdessen auf die die Seite der Kriegstreiberin und zuverlässigen Vertreterin von „Deep State“, Hillary Clinton, zu schlagen.

Was haben sie gegen Trump?

Er schwört, genauso militaristisch wie sie auch zu sein. Er verspricht, die bösen Jungs zu foltern. Er behauptet, dass er Israel lieben würde.

Ist das nicht genug?

Und doch scheint er Ihnen nicht ins „Programm“ zu passen.

Anstatt mit Vladimir Putin auf Konfrontationskurs gehen, zum Beispiel, sagt Donald, er wolle mit ihm sprechen.

Statt die Palästinenser im Namen von Israel in Bedrängnis zu bringen, sagt Donald, er wolle „neutral“ sein.

Statt für noch mehr abartige Katastrophen im Nahen Osten seine Unterschrift herzugeben, sagt Donald, er wolle sich da raushalten.

Wir wissen nicht, in welche Richtung der Kampf zwischen den republikanischen Neocons und Trump gehen wird.

Aber es ist schade, dass dieser Kampf nicht mit einer echten Artillerie und lebendigen Schutzschilden ausgefochen werden kann.

Wolfowitz, Kagan, Kristol et al stehen klar dafür, Krieg eine Chance zu geben. Sie beschwindelten die Nation in den Irak einzudringen. Sie förderten den jämmerlichen Truppenaufmarsch in Bagdad und Al Anbar … und die schweren Kämpfe in Afghanistan.

Und sie saugten unglaubliche vier Billionen US-Dollar aus den US-Steuerzahlern heraus, um diesen gleichermaßen end- wie sinnlosen Krieg gegen den Terror zu finanzieren.

Das Summen der Drohnen … das Rattern der Gewehre … der Geruch von Fleisch und der Anblick verstümmelter, brennender Menschen – diese Vorstadt-Krieger sollten die „Sehenswürdigkeiten“ und den „sound“ eines echten Kampfes „auskosten“!

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Über den Autor Bill Bonner

Im Jahr 1978 gründete Bill Bonner das Unternehmen, welches heute als Agora Inc. bekannt ist.

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