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Was Ihnen Nicaragua bietet

Von Dr. Steve Sjuggerud

„Solange die Amerikaner Nicaragua noch für eine Art „Russland mit Palmen“ halten, können Sie dort günstig einsteigen.“

Das habe ich vor vielen Jahren gesagt. Es ist aber immer noch richtig.

Ich war zum erstenmal 1992 im Land.

In den letzten Tagen habe ich mir dort an der Pazifikküste die wichtigsten Immobilienanlagen angesehen. Ich habe mir dort schon in den 90er Jahren ein Haus gekauft. Und nach meiner Reise vergangene Woche, denke ich, werde ich noch eins bauen.

Mein Taxifahrer fuhr mich nach Gran Pacifica, wahrscheinlich dem größten Immobilienprojekt an der Küste in Nicaragua. Dort sind ein Marriott Hotel und einige Golfplätze geplant.

Neben Gran Pacifica gibt es noch andere große neue Immobilienzentren wie Cumbres de Monte Cristo, Iguana Golf& Beach Resort oder Rancho Santana.

Es wurde eine Menge Geld in die Infrastruktur investiert, für den Ausbau von Hotels und Straßen und für die Genehmigung durch die Behörden usw.

Das dumme an der Sache ist, dass Interessenten selbst jetzt, wo Jahre lang Millionen von Dollar in die Infrastruktur geflossen sind, keine Fortschritte sehen. In den USA sind Stromversorgung und Straßen selbstverständlich. In Nicaragua ist es nicht so einfach. Bei jedem einzelnen dieser Immobilienprojekte muß man um diese Dinge kämpfen und viel Geld investieren.

An der Küste summiert sich das zusammen. Straßen beispielsweise, kosten inzwischen 100000 $ je Kilometer.

Bei den meisten dieser Bauprojekte ist es das gleiche: Bevor Sie es erschließen können, müssen Sie erst Kilometer um Kilometer an Straßen bauen. Und bei jedem Projekt heißt es, dass die Regierung es irgendwann vielleicht einmal machen wird. Darauf würde ich aber nicht setzen.

Diese Projekte fressen jede Menge Geld für die Infrastruktur.

Es ist wie in Costa Rica an der Küste vor 10 Jahren.

Mein Gefühl sagt mir, wir erleben hier einen Teil der Immobilienblase von Costa Rica.

Nach meinem jüngsten Besuch würde ich sagen, dass es jetzt das gleich ist eine Immobilie in Nicaragua zu kaufen, wie vor 10 Jahren in Costa Rica.

Vor 15 Jahren waren die Strände in Costa Rica noch Dschungel. Vor 10 Jahren gab es Entwicklungsgesellschaften mit großen Träumen, die Erde umgruben und Grundstücke verkauften. Heute gibt es an der Küste ganze Siedlungen mit Ausländern und Villen, die Millionen kosten.

Genau das gleiche läuft zur Zeit in Nicaragua. Auch hier könnte es schon bald sündhaft teure Villen geben.

Ich sage nicht, dass die Preise genau so abschießen werden, wie in Costa Rica. Aber das Muster bei den Projekten ist das gleiche, nur mit einer Verzögerung von 10 Jahren.

Die Dinge können auch schief gehen. Eine Immobilienpleite in den USA könnte dazu führen, dass die Investoren ihr Geld komplett abziehen.

Aber interessanterweise hängen die wichtigsten Projekte an der Küste nicht an einer Finanzierung in den Staaten. Da sie von Venture Capital Gesellschaften beispielsweise in Nicaragua, Brasilien und Dänemark finanziert sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie erfolgreich umgesetzt werden.

Natürlich werden viele der Objekte von US-Bürgern gekauft. Die könnten möglicherweise ihr Interesse komplett verlieren, wenn etwas mit der Wirtschaft in den USA oder Nicaragua passiert.

Nachdem ich alle wichtigen Projekte gesehen habe, scheint Rancho Santana zur Zeit das einzige zu sein, dass voll in Betrieb ist. Die Anlage scheint damit als einzige über dem Berg zu sein.

Warum sollte man in Nicaragua kaufen?

Kurz gesagt: Das Land ist verdammt billig und hat einige atemberaubend schöne Küsten.

Ein Freund von mir hat beispielsweise einen wunderschönen handgearbeiteten massiven Esstisch in seinem Haus. In den USA würde er einige tausend Dollar kosten. In Nicaragua bezahlte er dafür genau 325 Dollar.

Warum es so billig ist? Das Material ist billig, Arbeit ist noch billiger. Mein Taxifahrer ist ein toller Gittarist. Seine handgearbeitete Gitarre aus Holz hat umgerechnet 160 $ gekostet. In den Staaten wäre sie mindestens 10 mal so teuer.

In Nicaragua liegt der durchschnittliche Monatslohn bei 100 $ – abhängig von der Jahreszeit. Mein Taxifahrer, der sogar englisch kann, verdient vielleicht das Doppelte, aber sicher weniger als 2500 $ im Jahr.

Und dann das Klima. 300 Tage im Jahr bläst eine angenehme Brise vom Meer. Es ist warm, man lebt sicher in den Siedlungen und die niedrigen Lebenshaltungskosten machen Nicaragua attraktiv.

Für Immobilienprojekte an der Küste sind hier für Sie einige gute Kontaktadressen:

Rancho Santana – (realestate@ranchosantana.com)

Gran Pacifica – (surfer@granpacifica.com)

Iguana Golf & Beach Resort – (invest@iguanagolfcondos.com)

Cumbres de Monte Cristo – (sales.montecristo@gmail.com)

Coco Beach – (cocobeach@cablenet.com.ni)

Arenas Tola – (info2@arenastola.com)

Ich hoffe, dass ich schon bald einen ausführlicheren Bericht über meine Reise nach Nicaragua schreiben kann.

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Über den Autor Investor Verlag

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