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So bauen Sie Ihr Emerging-Markets-Depot auf

In diesem Beitrag fügen wir alle Informationen zu einem gut diversifizierten Emerging-Markets-Depot mit einem ausgewogenen Chance-Risiko-Verhältnis zusammen (soweit das Risiko bei Emerging Markets eben kontrollierbar ist). Dafür müssen wir aber erst einmal einen Schritt zurückgehen und kurz über Ihre allgemeine Depotstruktur sprechen.

Das grundlegende Depotgesetz Ich will gar nicht in die Tiefe der Portfolio-Theorie über ein ausgewogenes Depot einsteigen. Dazu fehlt hier der Platz und es führt zu weit vom Thema weg. Nur kurz der Grundgedanke: Der „Erfinder“ der Portfolio-Theorie, Harry Markowitz, hat in wissenschaftlichen Studien Folgendes ermittelt: Ein Depot, das aus negativ-korrelierenden Anlagen, also z. B. Auto- und Öl-Aktien, besteht, weist nicht nur ein geringeres Gesamtrisiko auf, sonder erwirtschaftet langfristig sogar höhere Gewinne. Ich kann Ihnen wirklich nur raten, sich unbedingt mit der Literatur über dieses Thema auseinandersetzen. Es lohnt sich und das gilt übrigens für Anfänger wie für Fortgeschrittene. Es schadet nie, selbst nach Jahren voller Börsenerfahrungen immer wieder sein Depot und seine Anlagestrategien zu überprüfen. Ich mache es ständig und ertappe mich so bei Fehlern, von denen ich eigentlich dachte, dass ich sie schon lange abgelegt hätte. Nach der Theorie von Markowitz muss ein gutes und gewinnbringendes Depot ausgewogen diversifiziert sein.

Ein typisches gesundes Depot besteht dabei aus Cash, Aktien, Immobilien (oder anderen Wertgegenständen wie z.B. Schmuck) und Anleihen. Die Gewichtungen der einzelnen Bereiche richten sich nach Ihrem Risikoprofil und Ihrem Alter. Die beiden wichtigsten Punkte: Halten Sie immer eine Cashquote und seien Sie nie zu 100% nur in einer Anlageart (z.B. Aktien) investiert. Die Mischung macht es.

Ich persönlich bin kein Fan von Anleihen, das sage ich Ihnen ganz ehrlich. Die Portfoliomanagement-Theorien sagen, dass Sie Anleihen in Ihrem Depot haben „müssen“. Das ist mit Sicherheit nicht falsch, aber aktuell vertrete ich einen anderen Standpunkt: Gerade in Anbetracht der überhitzten Anleihemärkte bin ich der Meinung, den Anleihenanteil durch defensive Rohstoffe zu ersetzen. Die bringen Ihnen zwar keine jährlichen Zinsen, dafür aber mehr Kursfantasie. Und wenn schon Anleihen, dann bitte „Corperate Bonds“ mit einem Rating von mindestens A-. Absolut unstrittig ist, dass nur ein Teil Ihres Gesamtvermögens in Aktien investiert werden sollte. Der Aktienanteil Ihres Depots kann über Einzelwerte oder auch Fonds abgebildet werden. Von diesem Aktienanteil darf wiederum nur ein Teil in Emerging Markets gesteckt werden.

Der Aktienanteil eines Gesamtdepots ist ein eigenes Depot in sich. Wichtig ist deshalb, dass Sie auch Ihr Aktiendepot unbedingt diversifizieren müssen. Spekulative Anleger gewichten dabei die Emerging Market- und High Tech-Positionen höher, während konservative Anleger mehr auf Standardwerte und substanzstarke Value-Werte setzen.

In den meisten Anlagestrategien ist für Emerging Markets eine Größenordnung von 10% innerhalb des Aktienanteiles vorgesehen. Ich sehe die Gewichtung von Emerging Markets jedoch anders. Mit den Verschuldungsproblemen in den USA und den politischen und gesellschaftlichen Problemen in Europa halte ich die Risiken in den westlichen Industrienationen für deutlich unterschätzt. Deshalb bin ich der Meinung, dass Sie den Emerging-Markets-Anteil in Ihrem Aktiendepot bis zu 30% gewichten können, wenn Sie hier auf Top-Qualität achten und dies Ihrem Risikoprofil entspricht. Wie hoch Sie Ihren Emerging-Markets-Anteil letztendlich ansetzen, ist allerdings eine Frage Ihres persönlichen Anlagestils. Konservative Anleger werden eher zu den 10% tendieren, spekulative Investoren die 30% maximal ausschöpfen. Diese Frage kann Ihnen aber weder ich noch sonst jemand abnehmen. Sie müssen einfach selbst herausfinden, welcher Anlagetyp Sie sind, und Ihr Depot danach strukturieren.

 

Risikominimierung durch Anlagenstreuung

Ein Punkt ist jedoch ein absolutes Muss, egal ob Sie ein konservativer oder ein spekulativer Börsianer sind. Ich bin mir sicher, dass Sie es inzwischen verstanden haben: Das Zauberwort bei Emerging Markets heißt „Diversifizierung“. Durch die Streuung Ihres Kapitals auf verschiedene Regionen reduzieren Sie die Abhängigkeit von einem Markt und damit Ihr Gesamtrisiko. Dabei dreht sich alles um die oben genannte negative Korrelation. Sie verteilen Ihre Investments dabei über unterschiedliche Branchen bzw. Länder streuen, die sich nicht ähnlich sind, und sich daher unterschiedlich entwickeln. Ein typisches Beispiel für eine negative Korrelation sind die Branchen „Pharma“ und „Telekommunikation“. Beide Sektoren unterliegen eigenen Wachstumsgesetzen und haben so gut wie keine Querverbindungen zueinander. Wenn es im Pharmasektor zu einem Medikamentenskandal kommt, kratzt dies die Mobilfunkunternehmen und deren Aktien herzlich wenig. Anders ist es bei einer „positiven Korrelation“. Hier weisen beide Branchen sehr ähnliche Strukturen auf und besitzen viele Verknüpfungen zueinander, was bedeutet, dass Sie hier ein deutlich höheres Risiko eingehen. Wenn Sie beispielsweise in „Pharma“ und „Biotech“ investiert sind, dann hat Ihr Depot ein ernsthaftes Problem, wenn es zu Medikamentenskandalen kommt. Eine hohe positive Korrelation bedeutet also immer eine schlechte Diversifikation, während eine hohe „negative Korrelation“ das Risiko in Ihrem Depot verringert. Doch bei Emerging Markets müssen Sie wichtige Unterschiede gegenüber dem deutschen oder dem amerikanischen Markt beachten:

1. Sie müssen nicht nur nach Ländern, sondern sogar nach Regionen diversifizieren. Denn die Emerging-Markets-Krisen der Vergangenheit haben gezeigt, dass sich solche Krisen schnell zu Flächenbränden ausbreiten, die auf andere Länder einer Region übergreifen. Es bringt Ihnen also wenig, wenn Sie Ihr Depot diversifizieren, indem Sie in Südkorea, Taiwan und China einsteigen. Was Sie wirklich brauchen, sind Regionen: Asien, Südamerika, Osteuropa, Tigerstaaten. Allerdings sei hier angemerkt, dass sich dieses Phänomen der Flächenbrände mit dem fortschreitenden wirtschaftlichen Aufschwung der Emerging Markets reduziert, da viele Volkswirtschaften und politische Systeme in den letzten Jahren eine autarke Stabilität entwickelt haben. Viele der jüngsten Krisen zeigen nicht mehr den panikartigen Ausverkauf ganzer Regionen, nur weil irgendwo mal wieder ein politischer Skandal ein einzelnes Land in den Keller zieht. Ganz verschwinden wird die regionale Verflochtenheit jedoch nie. Setzen Sie deshalb als Basis auf unterschiedliche Regionen.

2. Innerhalb eines Landes müssen Sie dann zudem über die verschiedenen Branchen diversifizieren. Es reicht nicht zu sagen: „O. K., ich kaufe hier 1000 China Telecom und jetzt bin ich in China super aufgestellt.“ Denn gerade in Emerging Markets kommt es immer wieder vor, dass einzelne Branchen durch politische Handlungen wie staatliche Eingriffe, gesellschaftliche oder sogar geologische Ereignisse besonders belastet werden. Das beste Beispiel aus jüngster Zeit kommt aus China: Vor einigen Jahren waren chinesische Internetaktien die Stars der Wall Street. Die Aktienkurse von Werten wie NetEase.com, Sina oder Sohu.com stiegen in den Himmel. Doch seit ihrem Höhenflug 2002/03 haben diese ehemaligen Börsenlieblinge (mit Ausnahme von NetEase.com) eine harte Landung hingelegt. Dabei sind die Börsen rund um den Globus mächtig gestiegen. Der Grund: die kommunistische chinesische Regierung versucht mit Zensur und zahlreichen Restriktionen gegen das böse kapitalistische Internet vorzugehen. Um gegen Pornografie oder Spam-Werbemailings, was fraglos sinnvoll und löblich ist, vorzugehen, wurden gleich mal zahlreiche andere Geschäftszweige, die damit nichts zu tun hatten, mit verboten. Aber während die chinesische Internetbranche mit einschränkenden Gesetzesauflagen und Umsatzrückgängen kämpft, geht in China der Aufstieg in anderen Branchen immer weiter. Denn dies ist ein rein Internet-spezifisches Problem, dass z. B. Energieversorger überhaupt nicht tangiert. Setzen Sie deshalb auch innerhalb eines Landes auf verschiedene Branchen, die eine möglichst hohe negative Korrelation zueinander aufweisen.

 

Die BRIC-Formel

Vor dem Hintergrund der Regionen-Diversifikation hat sich in den letzten Jahren eine neue Investmentstrategie für Emerging Markets entwickelt, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut: die so genannte BRIC-Formel. Dabei stehen die 4 Buchstaben für die 4 großen Märkte, in denen der Anleger aufgestellt sein sollte: B=Brasilien R=Russland I=Indien C=China Mit Hilfe der BRIC-Formel können Sie also eine hervorragende Regionen-Diversifikation erzielen und sind gleichzeitig in 4 der kommenden Mega-Ökonomien, wie es „Börse Online“ treffend formuliert, aufgestellt. Nach Berechnungen der Investmentbank Goldman Sachs wird das kumulierte BIP der Volkswirtschaften der BRIC-Staaten in weniger als 40 Jahren größer sein als das BIP der derzeitigen G6-Wirtschaftsmächte (Deutschland, England, Frankreich, Italien, Japan, USA).

Der Siegeszug der Emerging Markets ist nicht mehr aufzuhalten. Schon im Jahr 2025 wird das BIP der 4 Emerging Markets Brasilien, Russland, Indien und China (schwarz) über die Hälfte des BIPs der mächtigen G6- Industriestaaten (grau) ausmachen. Laut den Berechnungen von Goldman Sachs wird der vollkommene Machtwechsel dann gegen 2040 geschehen.

DieFondsgesellschaft DWS hat die besonderen Merkmale der BRIC-Staaten sehr plakativ und treffend zusammengefasst: Brasilien ist mit seinen reichhaltigen Rohstoffvorkommen das Rohstofflager der Welt und Russland mit seinen Öl- und Gasreserven die Zapfsäule des Globus. Dazu wird Indien mit seinen gut ausgebildeten Arbeitskräften die innovative Denkfabrik und China mit seinen niedrigen Produktionskosten die Werkhalle der Welt werden. Diese Unterschiede bringen Ihnen noch einen weiteren Vorteil: Da sich alle 4 Volkswirtschaften in unterschiedlichen Phasen der Industrialisierung befinden und andere wirtschaftliche Schwerpunkte aufweisen, besitzen sie untereinander eine hohe negative Korrelation. Denn jedes BRIC-Land reagiert anders auf die Entwicklungen der Weltwirtschaft. So leidet China beispielsweise unter dem hohen Ölpreis, während in Russland die Kassen klingeln. Inzwischen gibt es schon Zertifikate und Fonds, die auf der BRIC-Strategie basieren. Die BRIC-Strategie ist sehr gut, aber nur für Basisinvestments. Denn für ein ausgebautes, ausgewogenes und aussichtsreich positioniertes Emerging-Markets-Depot reicht die BRICFormel bei weitem nicht aus. So fehlt Osteuropa völlig, dafür ist aber das wesentlich risikoreichere Russland enthalten. Kleinere Emerging Markets wie Argentinien oder Thailand sind überhaupt nicht vorhanden. Für fortgeschrittene Emerging-Markets-Anleger bildet der BRIC-Ansatz deshalb nur das Fundament, um sich ein globales Emerging-Markets-Portefolio aufzubauen. Für Neueinsteiger ist die BRIC-Strategie aber der richtige Ansatz für die ersten Schritte in die Emerging Markets und zum Aufbau von Basispositionen.

Die Pyramide des Emerging-Markets-Depots Sie wissen also, dass Sie nur einen Teil Ihres Aktienanteils des Gesamtdepots in Emerging Markets investieren sollten. Auch wenn der Satz kompliziert klingt, so ist er doch mit einem Blick auf Grafik 9 klar. Diesen Emerging-Markets-Anteil nennen wir von jetzt an Emerging-Markets-Depot. Es ist sozusagen ein Unterdepot in Ihrem Aktiendepot. Damit wird es nun richtig interessant. Ich werde Ihnen im Folgenden aufzeigen, wie Sie Ihr Emerging-Markets-Depot richtig aufbauen können, damit Sie langfristig von dem bevorstehenden Boom der Emerging Markets profitieren. Und zwar auf allen Ebenen.

 

Die 10-60-30-Formel

Ja, ich habe es wirklich mit den Formeln, die ich so entwickelt habe. Aber Formeln haben einen großen Vorteil: Man kann sie sich gut merken und so bleiben sie Ihnen besser im Gedächtnis. Damit können Sie immer wieder selbst kontrollieren, ob alles richtig läuft. Die Zahlen 10-60-30 stehen für die Prozentanteile Ihrer einzelnen Anlagen innerhalb Ihres Emerging-Markets-Depots: 10 = 10% Cash 10 steht für 10% Cash. Ja, Sie haben richtig gelesen: 10% Cash. „Aber ich halte doch in meinem Gesamtdepot schon einen Cashanteil?“ werden jetzt einige einwerfen. Stimmt, aber in einem seriösen Emerging-Markets-Depot müssen Sie noch einmal einen Extra-Cash-Anteil bilden, um die unkalkulierbaren Risiken abzudämpfen.

Stellen Sie sich vor, Ihr Auto muss zum TÜV. Der Mechaniker kommt ölverschmiert mit einem dicken Grinsen aus der Werkstatt und sagt: „Ihr Auto ist soweit in Ordnung, es muss nur das Hinterkielvorderbreitquadrantextrahydrogelenk-Ventil ausgewechselt werden.“ Das was? „Na das Hinterkielvorderbreitquadrantextrahydrogelenk-Ventil. Kennen Sie das nicht?“ Natürlich nicht. Aber Sie sagen sich: Egal, wie viel kann so ein Ventil schon kosten? Vielleicht 200 Euro? „2.000 Euro.“ lächelt der Mechaniker und reibt sich schon mal die Hände. Na großartig, denken Sie.

Zum Glück halten Sie in Ihrem Depot einen Cash-Anteil und können so den Mechaniker bezahlen, ohne Positionen aus Ihrem Depot zu verkaufen, denn DAX und Co. befinden sich gerade in einer schönen Haussephase. Da wollen Sie natürlich eigentlich nicht verkaufen. Aber das brauchen Sie ja jetzt auch nicht. Genau für solche Fälle ist der Cash-Anteil in Ihrem Gesamtdepot nämlich auch da. Nicht nur für Nachkäufe. Der Cash-Anteil ist also auch dazu da, Ihr Depot sozusagen vor Ihnen zu schützen, da Sie so nicht unnötig aussichtsreiche Investments verkaufen müssen, um an Geld zu kommen. Sie zahlen also zähneknirschend die 2.000 Euro für das Hinterkielvorder-dingsbums-Ventil und gehen nach Hause.

Was für ein Tag. In Ihrer Wohnung überprüfen Sie im Internet die Börsen. Da kommt es über die Ticker: eine Terroraktion in Russland. Die russische Börse bricht sofort ein. So schnell können Sie Ihre Russland-Investments gar nicht liquidieren, wie es da abwärts geht. Es zieht die osteuropäischen Börsen gleich mit in den Keller. Aber die haben ja mit dem Terroranschlag nichts zu tun. Eine super Nachkauf-Gelegenheit. Aber Sie haben kein Cash, weil Sie in Ihrem Emerging-Markets-Depot voll investiert sind und natürlich Ihre Südamerika- und Indien-Investments in einer Haussephase nicht verkaufen wollen. Genau deshalb brauchen Sie innerhalb Ihres Emerging-Markets-Depots eine Extra-Kasse, die nur für Sonderchancen in Emerging Markets gedacht ist. 60 = 60% konservative Basisinvestments.

Der Löwenanteil Ihrer Emerging-Markets-Investments muss in konservative Fonds oder Zertifikate gehen. Und zwar ausschließlich in NIC-2-Emerging Markets. Diversifizieren Sie dabei Ihre Basisanlage unbedingt über die verschiedenen Regionen. Das bedeutet: Ihr Basisdepot muss auf die Standard-Emerging-Markets China, Indien, Osteuropa/Russland und Südamerika verteilt sein. Bei Südamerika lasse ich mir auch noch Brasilien als Einzelmarkt gefallen. Aber wie die jüngste Krise der Lula-Regierung gezeigt hat, ist eine Südamerika-Lösung risikoärmer.

Wichtig ist, dass es sich um solide Fonds und Zertifikate von seriösen Anbietern mit einem erfahrenen und, noch viel wichtiger, erfolgserprobtem Management handelt. 30% spekulativere Investments Erst wenn Sie im „60%“-Teil komplett aufgestellt sind, können Sie die restlichen 30% in spekulativere Anlageformen investieren. Denn 70% Ihres Vermögens sind in Cash und soliden, konservativen Fonds investiert. Jetzt können Sie sich mit dem übrigen Geld den Turbo ins Depot legen.

Das bedeutet jedoch keinen Freifahrtschein für wildes Zocken. Zwischen einer spekulativen Anlage und hochriskanten Zockerinvestments besteht ein gewaltiger Unterschied. Mit „spekulativ“ meine ich nämlich, dass Sie nun beispielsweise in ausgesuchte Einzelwerte einsteigen können, um bestimmte Branchen höher zu gewichten. Bei diesen Einzelwerten sollte es sich jedoch zum Großteil um solide Werte (z.B. Blue Chips oder Mid Caps und keine Penny Stocks handeln. Zudem haben Sie mit diesen 30% auch die Chance, in spekulativere Emerging-Markets-Länder wie z. B. Thailand zu investieren. Aber hier gilt: nur in Fonds, Index- oder Basket-Zertifikate oder ausgewählte Blue Chips.

So, das ist es genug der grauen und abstrakten Theorien. Wir springen mitten rein in die Börsengeschehen und ich zeige Ihnen jetzt, was die 10-60-30-Formel in der Realität für Sie bedeutet.  So sieht ein gut diversifiziertes Emerging Market-Depot aus: Sie sind in allen großen Märkten aufgestellt, haben aber durch die spekulativen 30% die Chance, kleinere und risikoreichere Emerging Markets sowie spannende Einzelwerte abzudecken. Die genaue Gewichtung hängt dabei von Ihrem persönlichen Risikoprofil ab.

 

Stufe 1

Die erste Stufe ist klar und bedarf keiner Erläuterung mehr. Es handelt sich um die 10%- Cash-Reserve.

 

Stufe 2

Die 2. Stufe ist das Fundament Ihres gesamten Emerging-Markets-Depots. Denken Sie immer daran: Ohne ein gut ausgearbeitetes und breites Fundament fällt jedes Haus wieder in sich zusammen. Erst wenn die Wände stehen, wird das Dachgeschoss ausgebaut. Genau so ist es auch bei Ihrer Emerging-Markets-Anlage. Erst wenn Sie ausreichend in Stufe 2 investiert sind und ähnlich große Positionen über alle wichtigen Basis-Regionen besitzen, geht es auf die nächste Stufe. Ich sehe jetzt schon vor meinen Augen, wie die hochspekulativen Zockernaturen unter Ihnen den Kopf schütteln und sagen: „Oh Mann Wilhelmi, laber mich nicht mit Basisfonds voll, gib mir den Namen der nächsten 1.000%-Rakete.“

Dazu sage ich nur 2 Dinge: Erstens: Wenn ich diesen Namen sicher wüsste, dann würde ich nicht an meinem Computer sitzen und dieses Buch schreiben, sondern Hängematten für die Südsee-Insel testen, die ich mir von den Gewinnen der 1000%-Aktie kaufen würde. Zweitens: Eines kann ich Ihnen allerdings ganz sicher geben: Die Garantie, dass mit einer solchen Anlagepolitik 90% dieser Spekulanten nach 1 Jahr pleite sind. Sie brauchen das Fundament. Ohne wenn und aber. Dazu gebe ich Ihnen noch einen kleinen Insider-Trick von mir an die Hand: Kaufen Sie beim Aufbau Ihres Fundamentes nicht alle Regionen gleichzeitig. Die Historie hat immer wieder gezeigt, dass es nahezu in jedem Jahr in fast jedem Emerging Market zu heftigeren Korrekturen kommt. Nur finden diese nicht immer zum gleichen Zeitpunkt statt. Aber wie Sie inzwischen wissen, sind genau diese Korrekturen Ihre optimale Kaufchance.

Wenn beispielsweise die Börse in Brasilien konsolidiert, während in Osteuropa die Indizes in Polen und Ungarn von einem Hoch zum nächsten rennen, dann kaufen Sie jetzt erst einmal Ihren Brasilien-Anteil. Der Rest des Geldes bleibt sicher liegen. Erst wenn dann Osteuropa runter kommt, steigen Sie in Warschau und Budapest ein. So haben Sie die Chance, durch exzellente Kaufkurse tief einzusteigen und sich so schon in Stufe 2 einen Extra-Kick an Kursperformance zu sichern.

 

Stufe 3

So, die Pflicht der Stufe 2 ist nun vollbracht. Sie sind in den großen Regionen mit soliden Basisinvestments aufgestellt. Dann kommt nun die Kür. Nämlich die 30% spekulative Investments. Davon wandern 25% in die Stufe 3 und 5% in Stufe 4.

In Stufe 3 können Sie nun also einzelne Länder und gleichzeitig einzelne Branchen in Ihrem Emerging-Markets-Depot stärker gewichten. Jetzt wird es also heiß: Es bietet sich beispielsweise an, den Konsum-Sektor oder den Rohstoff-Sektor überzugewichten, wenn Sie von diesen Bereichen überzeugt sind. Denn wenn Sie in Rohstoff-Einzelwerten aus Emerging-Markets-Ländern einsteigen, dann profitieren Sie gleich doppelt: Vom Rohstoff-Boom und von dem Boom des jeweiligen Emerging Market. Das nenne ich mal eine zweifache Schubrakete für Ihr Depot.

Gehen Sie z. B. von steigenden Ölpreisen aus, dann kaufen Sie sich in der 3. Stufe eine Emerging-Markets-Einzelaktie aus der Blue-Chip-Gruppe. So wie die brasilianische Petrobras, den größten Ölproduzenten Brasiliens. Mit Petrobras haben Sie dann nämlich mit nur eine Aktie gleichzeitig Brasilien und den Rohstoff Öl höher gewichtet. Achten Sie dabei jedoch unbedingt darauf, dass einzelne Länder nicht zu hoch gewichtet sind, sonst bekommt Ihr Depot schnell Schieflage und Sie erhöhen unnötig das Risiko.

 

Ein Beispiel

Sie sind neben Öl auch für Stahl bullisch. Klar, schließlich kaufen die Chinesen auf dem Stahlmarkt alles auf, was größer als ein Teelöffel ist. Wenn Sie aber schon mit Petrobras den Öl-Sektor abgedeckt haben, dann kaufen Sie keinen brasilianischen Stahlhersteller. Sonst haben Sie Brasilien zu hoch gewichtet. Kaufen Sie stattdessen einen Stahlproduzenten aus Osteuropa oder Indien. Die Stufe 3 ist auch der Bereich, wo Sie anfangen können, in Schwellenländer der Level 1 und 2 zu investieren. Hier können Sie Ihr Depot weiter diversifizieren, indem Sie auf spezielle Länder oder Regionen wie die Türkei oder einzelne Tigerstaaten, z.B. Indonesien, setzen.

Dies sollten Sie über Zertifikate und Fonds tun, um eine möglichst gute Diversifikation zu erhalten. Wenn Sie keine Zertifikate kaufen, dann achten Sie aber darauf, dass Sie bei Einzelwerten nur auf die Top-Blue-Chips setzen, um das Risiko gering zu halten. In der Stufe 3 können Sie auch in einen Bereich investieren, der neben den kleineren Emerging Markets mein persönlicher Favorit für diese Stufe ist: Hierbei handelt es sich um Fonds für Nebenwerte oder Small Caps in den großen Emerging Markets. Es gibt hervorragende Fonds, mit denen Sie die kleinen Aktien aus der 2. und 3. Reihe spielen können, an die Sie sonst nie rankommen.

 

Stufe 4

Das ist die Kirsche auf der Torte. Jetzt kommen die spekulativen Anleger auf Ihre Kosten. Sie haben 10% Ihres Emerging-Markets-Kapitals in sicherem Cash und 85% in Investments der niedrigen (soweit man das bei Emerging Markets sagen kann) und mittleren Risikoklasse investiert. Nun können Sie mit den übrigen 5% spekulative Einzelwerte spielen. Die Betonung liegt hier auf „spielen“. Denn Ihnen muss klar sein, dass bei diesen risikoreichen Investments wie Penny Stocks auch ein Totalverlust möglich ist. Ganz sicher müssen Sie sich auf wilde Kurssprünge von teilweise über 50% einstellen. Wenn Sie das nicht abkönnen, kaufen Sie sich für die 5% am nächsten Kiosk lieber ein paar Rubbellose.

Auf der anderen Seite winken Ihnen hier astronomische Gewinne. Hier haben Sie die Chance, kleine Beträge in potenzielle 1.000%-Aktien zu stecken. Deshalb brauchen Sie auch kein großes Geld einzusetzen. Denn wenn eine solche Spekulation aufgeht, dann ist die Performance solcher Aktien so hoch, dass Sie selbst mit kleinen Einsätzen großes Geld verdienen. Wichtig ist jedoch auch hier, die 5% nicht nur in 2 Aktien zu investieren. Streuen Sie auch hier Ihre High-Risk-Anlagen über 5 Werte oder mehr. Wie üblich sollten es verschiedene Länder und Branchen sein. Und laufen Sie bitte nicht völlig Amok. Achten Sie auch hier auf fundamentale Qualität, soweit es möglich ist. Beispielweise gibt es hoch spannende Aktien im Goldminen-Bereich, die aussichtsreiche Geschäftsmodelle (sprich Minen-Projekte) besitzen, aber deren Aktienkurse unter 1 Euro notieren. Da haben Sie also Qualität, aber gleichzeitig die Chancen von Penny Stocks.

Das Emerging-Markets-Depot für kleine Kapitaleinsätze

Einige von Ihnen werden jetzt einen berechtigten Einwand haben. Und der lautet: „Das ist alles logisch und richtig, aber so viel Geld habe ich nicht.“ Ein sehr guter Einwurf. Tatsächlich ist es so, dass dieses 4-Stufen Modell erst ab einem Emerging-Markets-Depot von 10.000 Euro wirklich Sinn macht. Das bedeutet aber, dass Sie ein Aktiendepot von mehr als 30.000 Euro haben müssen. Solche Summen besitzen viele Anleger, aber eben auch viele nicht. Bedeutet das nun, dass die Chancen der Emerging Markets nur von den Reichen richtig genutzt werden können, ähnlich wie es beispielsweise lange Jahren im Private-Equity-Segment der Fall war? Meine Antwort ist ganz klar: Nein, absolut nicht.

Selbst Kleinanleger mit geringen Kapitaleinsätzen können problemlos in die boomenden Emerging Markets einsteigen. Dafür konzentrieren Sie sich auf die Basis-Stufe-1 und investieren Ihr Geld in gute Emerging-Markets-Fonds oder Zertifikate. Gehen Sie dabei clever vor und warten Sie auf die typischen scharfen Korrekturen, bevor Sie in die einzelnen Märkte einsteigen. So bauen Sie sich langsam, aber sicher zu günstigen Einstiegskursen Ihr Basisportfolio auf. Indem Sie die Korrekturen ausnutzen und billig kaufen, ist es auch nicht so wichtig, ob es länger dauert, bis Sie Ihr Emerging-Markets-Depot auf die von Ihnen erwünschte Größe gebracht haben. Denn Sie kaufen ja nie zu Höchstkursen, sondern immer zu tieferen Baisse-Kursen, was dazu führt, dass Ihr Depot großes Langfristpotenzial besitzt, selbst wenn Sie nicht sofort mit 10.000 Euro einsteigen können. Der Cash-Anteil muss allerdings immer gehalten werden. Stattdessen fallen die Stufen 3 und 4 weg.

Trauern Sie nicht den vermeintlichen Gewinnpotenzialen dieser risikoreicheren Engagements hinterher. Denken Sie immer daran: Es ist die Gier, die Anleger in den Ruin treibt, nie die Vorsicht. Vorsicht macht Sie vielleicht nicht superreich, aber Vorsicht macht Sie unter Garantie nicht arm. Wenn Sie nur wenig Kapital haben, dann müssen Sie dieses umso mehr schützen. Ein Depot von 10.000 Euro kann einen Verlust von 1.000 Euro locker verschmerzen. Ein kleines Depot von 2.000 Euro nicht. Das ist ja das Besondere an Emerging Markets: Auch mit Investments in die sicheren 60% werden Sie mittel- bis langfristig überdurchschnittlich hohe Gewinne erzielen.

Dabei bietet sich hier wirklich der Kauf von speziell strukturierten Basket-Zertifikaten an. Denn mit einem solchen Zertifikat decken Sie gleichzeitig mehrere Märkte ab. Hier sind z.B. Zertifikate und Fonds, die nach der BRIC-Formel ausgerichtet sind, eine hervorragende Wahl. Denn so kaufen Sie sich mit 1 Zertifikat gleichzeitig in 4 der wichtigsten Basismärkte der Emerging Markets ein und sind so selbst bei kleinen Einsätzen bestens diversifiziert.

Bei einem kleinen Depot ist auch ein Fonds-Sparplan eine gute Anlageform, da Sie bei einigen Fonds so schon mit 50 Euro im Monat einsteigen können. Fragen Sie hierfür bei Ihrer Hausbank an. Aber Achtung: Lassen Sie sich aber von Ihrer Bank nicht den hauseigenen Fonds aufschwatzen, nur weil dieser einen Sparplan ermöglicht. Vergleichen Sie vorher – wie in Kapitel 5.1 besprochen – die Fonds für bestimmte Länder oder Regionen. Listen Sie die besten Fonds nacheinander auf und erfragen Sie dann, ob diese Fonds Sparpläne anbieten. Denn nicht jeder Emerging-Markets-Fonds tut dies. Wenn der Fonds Ihrer Hausbank unter den Top 3 ist, umso besser, dann können Sie ihn kaufen. Wenn nicht, dann nehmen Sie den besten Fonds, den Sie kriegen können. Egal, was Ihnen Ihr Bankberater ins Telefon heult. Vergessen Sie nie: Er heult, weil seine Bank daran interessiert ist, den eigenen Fonds zu verkaufen. Wenn Sie der Mittelpunkt seines Interesses wären, dann hätte er Ihnen ja von vornherein den besten Fonds empfohlen. Bei den Fonds sind für Emerging-Markets-Anleger mit kleinem Geldbeutel primär „Global“- und „Regionen“-Fonds interessant, da diese eine bessere geografische Abdeckung als die spezialisierten Länderfonds aufweisen. Denn es gilt: Je weniger Kapital Sie zur Verfügung haben, desto breiter sollte der Fonds oder das Zertifikat aufgestellt sein, damit Sie möglichst viele Länder abdecken.

Der Kardinalfehler bei Emerging Markets-Investitionen

Doch um das große Potenzial der Emerging Markets auch voll auszuschöpfen, müssen Sie natürlich die kostspieligen Fehler so weit wie möglich minimieren. Es gibt zahllose Fehler, die Anleger bei der Emerging Markets-Anlage immer wieder begehen. Übrigens nicht nur Privatanleger. Das gilt für Profis genauso. Hier alle Fehler aufzuzählen, würde ein eigenes Buch brauchen, was allerdings zugegebenermaßen ein spannendes Thema wäre. Ich will Ihnen hier ganz im Sinne der „Simplyfied“-Strategie nur einen einzigen Fehler aufzeigen. Nämlich den Nummer-1-Fehler der Emerging-Markets-Anlage. Ich sage Ihnen: Wenn Sie es schaffen, nur diesen 1 Fehler zu vermeiden, wird sich die Performance Ihres Emerging-Markets-Depots dramatisch verbessern. Das ist doch mal ein fairer Deal, der einfach umzusetzen ist. Eben „simplyfied“. Wenn Sie also nur diesen1 Fehler ausschließen, dann werden sich Ihre Verluste deutlich reduzieren.

Dieser größte Fehler unter Privatanlegern lautet: zu hohes Risiko. Ich erlebe es fast tagtäglich aus den Kontakten mit den Lesern der Börsendienste, für die ich schreibe. Von der Gier und der Aussicht auf riesige Gewinne getrieben, werfen die Privatanleger jegliche Vorsicht über Bord und setzen ihre Depots einem viel zu großen Risiken aus. Die Emerging Markets sind kein Sandkasten-Spielplatz. Hierbei handelt es sich um ein risikoreiches Börsensegment, das ohne Frage große Gewinne bietet. Aber dafür eben auch hohe Risiken beinhaltet, die teilweise nicht prognostizierbar sind. Wenn Sie schon bereit sind, diese unkalkulierbaren Risiken einzugehen, dann müssen Sie unbedingt sämtliche anderen Risikofaktoren, die Sie beeinflussen können, auf ein Minimum reduzieren. Ich nenne diesen Kardinalsfehler das „doppelten Risiko“.

Wenn Sie schon in Emerging Markets investieren, dann setzen Sie als Basisinvestment nicht auf hoch spekulative Einzelwerte von chinesischen Internetfirmen, deren Namen Sie nicht einmal aussprechen können. Immer wieder stellen Privatanleger von der Aussicht auf schnelle und hohe Gewinne geblendet ihre Investmentpyramide auf den Kopf und gewichten die höchste Risikostufe 4 so hoch, wie es eigentlich Stufe 1 sein sollte. Was passiert mit einer umgedrehten Pyramide?

Richtig, sie kippt zur Seite weg und zerbricht. Wenn sich der Staub gelegt hat, ist nur noch ein Trümmerfeld übrig. Und so sehen dann auch die Depots der Anleger aus, die volles Risiko gegangen sind. Gehen Sie kein doppeltes Risiko ein. Ein weiteres typisches Beispiel für das zu hohe Risiko ist der Einsatz von Warrants auf Emerging-Markets-Einzelaktien oder Indizes. Natürlich sind die Chancen von Optionsscheinen und Hebel-Zertifikaten gigantisch. Aber eben auch die Risiken. Sie können schon mit einem einfachen Investment in einen Emerging Market riesige Gewinne machen. Und dabei holen Sie sich nicht das immense Verlustrisiko von Warrants ins Depot.

Gehen Sie kein doppeltes Risiko ein. Das Gleiche gilt für die Diversifikation. Gerade bei Privatanlegern mit kleinem Geldbeutel wird dieses Thema gerne außen vor gelassen. Frei nach dem Motto „Wenn ich überall nur 500 Euro investiere, sind die Gewinne doch viel zu klein“ wird das Geld gebündelt in einen einzigen Markt gesteckt. Da können Sie sich gleich ein blutiges Steak auf den Rücken schnallen und am Great Barrier Riff mit weißen Haien schwimmen. Gehen Sie kein doppeltes Risiko ein. Selbst wenn Sie in solide Blue-Chip-Einzelwerte investieren, dürfen Sie die geöffnete Position niemals, und ich wiederhole niemals, ohne Stopp-Kurs in Ihrem Depot lassen. Gehen Sie kein doppeltes Risiko ein. Vergessen Sie zu keinem Zeitpunkt das Grundgesetz der Börse: An erster Stelle steht der Kapitalerhalt. Erst an zweiter Stelle kommen die Gewinne. Um dieses Grundgesetz zu achten, müssen Sie das Risiko minimieren. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen der kleinen Gruppe der langfristig erfolgreichen Anleger und der großen Gruppe der Erfolglosen.

 

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Über den Autor Tom Firley

Der gebürtige Kölner Thomas Firley hat in Rosenheim Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit Anfang 2006 für den Investor Verlag.

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