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„Cocooning“ – Der neue soziologische Trend in Japan

Tatsächlich habe ich in Japan einige Trends aufgespürt. Trotzdem sind die Ergebnisse meiner Japan-Reise nur gemischt. Beispiel: Einer der größten Trends der kommenden Jahrzehnte in Japan ist die Überalterung der Gesellschaft. Ganz klar: Das ist der Trendmarkt Nummero Uno  für Japan in den nächsten zwanzig Jahren.

Aber: Es ist unglaublich schwer, dafür gute Aktien zu finden. Denn die meisten Pharmaunternehmen in Japan sind riesige Mischkonglomerate. Doch durch Fukushima rückt vielmehr ein anderer Trend stärker in den Mittelpunkt. Das „Cocooning“. Kennen Sie diesen Begriff? Vermutlich nicht. So wie die meisten Deutschen.

Der Begriff ist nicht neu und wurde bereits in den 80gern entwickelt. Aber bisher hat sich kaum jemand damit auseinander gesetzt, denn er kommt eigentlich aus der Soziologie. Unter „Cocooning“ (was man auf Deutsch mit „sich in einen Kokon einspinnen“ übersetzen könnte) versteht man den Trend von Menschen, mehr zu Hause zu bleiben und weniger raus zu gehen.

Dieses Verhalten war im introvertierten Japan ohnehin schon ausgeprägt. Aber durch Fukushima wird diese Entwicklung in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen.

Meiner Meinung nach wird es auf mittelfristige Sicht ein bedeutender Wirtschaftstrend in Japan werden. Unsere Japan-Empfehlung aus der letzten Taipan-Ausgabe war bereits auf diese gesellschaftliche Entwicklung ausgerichtet. Derzeit researche ich bereits ein weiteres Unternehmen, das von diesem Trend massiv profitieren würde. Vielleicht stellen wir Ihnen den Wert schon bald in Taipan vor.

 

Have a successful day,

 

 

Ihr

 

Daniel Wilhelmi

 

 

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