MenüMenü

Lernen Sie Fonds richtig zu überwachen!

von Markus Schoor

Liebe Leser,

Selbst wenn Sie nur Vermögenspositionen aufbauen wollen, müssen Sie dennoch lernen, Fonds richtig zu überwachen:

Sie sollten beispielsweise mitbekommen, wenn der von Ihnen gekaufte Fonds den Fondsmanager auswechselt, sich neue Anlagerichtlinien gibt, usw. Dies passiert heutzutage ständig und da fängt es an, auch wirklich komisch zu werden:

Eine milliardenschwere Fondsbranche tut sich nach wie vor schwer, fondsbezogene Daten und Kommentare gezielt an die Kunden zu transportieren. Nennen Sie mir mehr als 2 oder 3 Fonds (aus 7000) die Ihnen diese Dienstleistung systematisch anbieten! Welcher Fonds stellt seine Daten systematisch ins Netz, wenigstens einmal pro Monat?

Als ich mich für meine diesjährige Fonds-Tour durch Deutschland vorbereitete, war ich einmal mehr enttäuscht, dass immer noch kein Fondsanbieter in Deutschland ein vernünftiges Chartsystem für Fonds anbietet (wenn falsch, bitte bei mir melden).

Charts sind die einfachste und effektivste Art ein Investment zu überwachen. Und das gilt auch für Investmentfonds. Chartsermöglichen, risikoarme Kaufsituationen zu identifizieren und ebenso die Risikophasen zu erkennen, die sich hervorragend für Gewinnmitnahmen eignen!

Ein Chart, dass dies leistet, muß wenigstens über ein variables System gleitender Durchschnitte verfügen, eine Möglichkeit auf Wochencharts umzuschalten, sowie variabel programmierbare Bollinger-Bänder.

Das ist alles bei jedem normalen Chartprogramm heute Standard – nur diese Programme bekommen keine Daten von den Fondsgesellschaften….. und die Fondsgesellschaften bieten keine vernünftigen Chartsysteme…..

Ich bin schließlich für meine diesjährige Fondstour fündig geworden, aber noch lange nicht zufrieden ……

Denn zu diesem Chartsystem hat die Fondsbranche nichts beigetragen – gar nichts! Und ohne jahrelange Kenntnis von Charts werden Sie diese Einstellung nie alleine hinbekommen.

Und zur Stunde warte ich mal wieder auf die Erlaubnis, einige Charts aus diesem Chartprogramm hier zeigen zu dürfen….. man darf hoffen.

Deshalb kann ich Ihnen zur Stunde nur raten, jeden Fonds im Verhältnis zu seiner 200 Tagelinie zu beurteilen.

Ich mache Ihnen das einmal hier an einem Chart vor:

Chart

mit freundlicher Genehmigung von stockcharts.com

Nehmen wir an, Sie hätten einen Fonds auf den Dax gekauft. Und das Chart dieses Fonds würde so aussehen, wie in diesem Chart:

Hier habe ich in blau die beiden Extrema eingezeichnet, die der Dax zur 200 Tagelinie ausbildete. Diese Extrema entstehen, wenn ein Wertpapier (in diesem Fall der Dax – gilt aber auch für jeden Fonds) sich besonders weit von der 200 Tagelinie entfernt. In beiden Fällen zeigten diese Extrema den Beginn einer Risikophase an, in deren weiteren Verlauf die Kurse sich wieder in Richtung der 200 Tagelinie entwickelten.

Das ist sicher besser als nichts, aber damit haben wir noch nicht einmal in Ansätzen die Vorteile eines wirklichen Chartsprogramms genutzt…..

Viel Erfolg!

Doc

(Dr. Markus Schoor)

Das Programm und die Daten meiner diesjährigen Fondstour im April können Sie bei mir erfragen. Es gibt noch einige Plätze. (info@investor-verlag.de).

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor Investor Verlag

Das Team von Investor-Verlag.de informiert Sie fundiert über die aktuellen Entwicklungen auf den weltweiten Finanzmärkten - egal ob über Aktien, Devisen oder Rohstoffe.

Regelmäßig Analysen über Fonds erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Anleger-Informationen von Investor Verlag. Über 344.000 Leser können nicht irren.