MenüMenü

IWF fordert Zwangsenteignung deutscher Sparer

Als deutscher Sparer befindet sich Ihr Vermögen aktuell in einem Zweifrontenkrieg. Einerseits wird Ihr Geld dank Nullzinsen nicht vermehrt, wenn Sie es auf der Bank liegen lassen. Andererseits sollen Sie stark steigende Preise in Kauf nehmen.

Zwangsenteignung geht in die nächste Runde

Die Inflationsrate lag im Mai bei 1,5 % – also knapp unter dem Inflationsziel der EZB. Dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ist das aber nicht genug.

Laut einem Bericht der Zeitschrift WELT fordert der IWF, dass wirtschaftlich starke Länder wie Deutschland Inflationsraten von über zwei Prozent hinnehmen müssen. Solch eine Enteignung müssen die Deutschen über einen „anhaltenden Zeitraum akzeptieren“.

Für Sie als deutschem Sparer ist das ein Alptraum, denn Ihr Vermögen wird so über Jahre hinweg entwertet werden.

Deutschland soll die Zeche für südeuropäische Pleitestaaten zahlen

Mehr Enteignung fordert auch der Nürnberger Wirtschaftsweise Peter Bofinger. Seiner Meinung nach können sich schwache Länder der EU nur durch starke Preissteigerungen in Deutschland wieder erholen.

„Länder wie Griechenland, Spanien oder Portugal müssen wieder wettbewerbsfähig werden. Das können sie nur durch Reformen und niedrigere Preise. Länder wie Deutschland mit einer gut ausgelasteten Wirtschaft müssen hingegen eine höhere Inflationsrate hinnehmen.“

Laut Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, sei es eine Selbstverständlichkeit, dass einige Länder eine höhere Inflationsrate haben sollen, als andere.

„Strebt die EZB für den Durchschnitt des Euroraums eine Inflation von knapp zwei Prozent an, dann liegen einige Länder zwangsläufig darüber und andere darunter.“

Es ist längst klar, woher der Wind weht. Wirtschaftlich starke Nationen wie Deutschland sollen mit einer höheren Inflation für ihre Produktivität bestraft werden… während südeuropäische Pleitestaaten mit niedriger Inflation „subventioniert“ werden.

Bei dieser Umverteilung gibt es nur einen kleinen Haken…

Niemand glaubt mehr ernsthaft daran, dass die Pleitestaaten Südeuropas wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen

Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des Münchner Ifo-Instituts, bewertet den Plan folgendermaßen

„So kommt es möglicherweise allein zu einer realen Entlastung der Schuldner Südeuropas, ohne dass die Wettbewerbsfähigkeit der Südländer verbessert wird.“

Auch der Hannover Makroökonom Stefan Homburg hat seine Zweifel:

„Ich sehe in der Aussage des IWF vor allem ein Manöver, um den Kauf weiterer Staatsanleihen zu rechtfertigen.“

Im EU-Raum ist die Entwertung Ihres Vermögens vorprogrammiert!

Sie sehen selber, wohin diese Entwicklung geht. Ihr Vermögen wird Schritt für Schritt enteignet, um wirtschaftlich schwache Staaten in Südeuropa durchzufüttern.

Wie lange wird es dauern, bis man Ihnen einen „EU-Soli“ aufbrummt oder Ihnen das Geld gleich vom Konto abbucht?

Tatsache ist: Ihr Vermögen ist in der Eurozone NICHT MEHR SICHER!

Ich empfehle Ihnen daher dringend, Ihr Geld außerhalb der Eurozone anzulegen – dort, wo gierige EU-Bürokraten keinen Zugriff darauf haben.

Ansonsten können Sie in den nächsten Jahren hilflos dabei zusehen, wie Ihr Vermögen dahinschmilzt, wie Eis in der Sonne.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten