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Warum die Trump-Blase bald platzen MUSS!

Bestimmt kennen Sie den alten Spruch der Börsianer: „Politische Börsen haben kurze Beine“.

Dass die Politik einen deutlichen Einfluss auf die Kurse hat, das sehen Sie immer wieder.

„Trump Effekt“ jagt Börsenkurse in die Höhe

Ganz deutlich war das zum Beispiel, als Donald Trump Anfang November 2016 zum neuen US-Präsidenten gewählt wurde.

Die Stimmung an den Märkten drehte sich ins Positive – und der Dow und S&P 500 schossen auf neue Rekordwerte. Einige sprechen hier auch vom „Trump-Effekt“… und unter Aktien-Anlegern geht bereits die Gier um.

Doch der Trump-Effekt ist auf Sand gebaut. Werfen Sie einen Blick auf den folgenden Chart. Während die Kurse in den Himmel schossen, gingen die Gewinnschätzungen für die zugrunde liegenden Aktien in den Keller!

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Sie sehen ganz deutlich: Die Gewinnsituation der Unternehmen wird immer schlechter… doch die Kurse klettern immer höher. Das zeigt Ihnen, dass die Rekordhochs der Aktienindizes NICHT auf solidem Fundament ruhen. Was die Kurse in die Höhe peitscht, ist der Optimismus der Anleger – nicht die tatsächliche Leistung der Unternehmen.

Das ist eine brandgefährliche Situation!

Solch eine Entwicklung – dass die Realität und Börsenkurse völlig auseinander laufen – kann eine Weile lang gut gehen. Aber früher oder später werden die Märkte wieder von der Wirklichkeit eingeholt.

Denn wo kein solides Fundament ist, da können sich auch diese Rekordkurse nicht unendlich lange halten.

Noch gefährlicher wird die Lage durch die aktuelle Zinserhöhung der FED. Bisher bewegten sich die Kurse zwar auf eine Blase zu… aber die steigenden Kurse wurden wenigstens durch fallende Zinsen gestützt.

Das ist jetzt vorbei, denn die Zinsen steigen in den USA langfristig wieder an.

Wiederholt sich jetzt der „Schwarze Montag“ von 1987?

Wie Sie sicher wissen: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Eine Situation wie die heutige gab es schon einmal. 1987 schossen die Kurse in den USA – trotz schwacher Fundamentaldaten und steigender Zinsen – zunächst in die Höhe.

Doch dann, am 19. Oktober kam der Crash. Am „Schwarzen Montag“ verlor der Dow Jones an EINEM TAG fast ein Viertel seines Wertes.

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In Folge fielen die Märkte um die ganze Welt wie die Dominosteine. Bis Ende Oktober krachten die Kurse in Australien um 41,8 % ein…  Kanada verlor 22,5 %…. Großbritannien 26,4 %… und Hong Kong 45,8 %.

Die Parallelen zur heutigen Situation sind erschreckend. Auch damals schoss der Dow in die Höhe – von 1985 bis 1987 hatten sich die Kurse fast verdoppelt.

Und auch damals erhöhte die FED kurz vor dem Crash die Zinsen – unmittelbar vor dem Schwarzen Montag waren die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen von 7 auf 10 Prozent gestiegen.

Eines ist sicher: Bäume wachsen nicht in den Himmel! Die Kursrekorde in den USA sind auf Sand gebaut… die Fundamentaldaten sind im Keller… und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Börsen von der Realität eingeholt werden.

Ich rate Ihnen daher, NICHT in diese überblähten Märkte zu investieren. Denn die nächste Korrektur ist längst überfällig.

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