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Warum die Leute für Trump stimmen…

BALTIMORE 

Eine der Freuden, ein Amerikaner zu sein, ist, dass es so leicht ist, sich gegenüber den eigenen Mitbürgern überlegen zu fühlen.

Alles, was Sie tun müssen, ist gerade stehen und lächeln.

Oder, wenn Sie wirklich einen Ego-Boost brauchen, gehen Sie einfach in einen lokalen Supermarkt. Noch besser wäre es, zu einem Supermarkt mit einem Trump Plakat auf dem Parkplatz zu fahren.

Ein kürzlicher Besuch in einem Supermarkt hinterließ bei uns nicht nur ein überlegenes Gefühl.  Sondern auch die bange Frage, wie es um unsere Mitbürger bestellt ist.

Jeder, den wir gesehen haben, war altersschwach … unförmig … oder fuhr in einem elektrischen Rollstuhl herum.

Das Alter übt eine gewisse Magie auf uns aus, aber einige Einkommensgruppen bekämpfen oder verstecken es. Andere nicht.

Alphas und Epsilons

James Nielsen, der in Buenos Aires für den Herald schreibt, führt aus:

„Klassenunterschiede werden vererbt. Was auffällt ist, dass es physische Unterschiede zwischen Alphas und Epsilons gibt. Also zwischen Menschen an der Spitze, die sich um ihre Erscheinung kümmern und sich bewegen und Menschen am Boden der Gesellschaft, die sehr oft fettleibig sind.“

Was ist die Verbindung zwischen dem Schattenkabinett „Deep State“, dem Kredit-Dollar, Trump und Fettleibigkeit?

Hing „Deep State“ nicht von der unbegrenzten Finanzierung durch Kredit-Dollars ab?

Hat die unbegrenzte Finanzierung mit billigstem Notenbankgeld nicht erst …die Schleimerei, das Kriechen in den Schulklassen … das Kriechen nach Krediten in der Wirtschaft … das Kriechen nach akademischen Titeln für die Arbeit … das Kriechen nach Fett an der Taille …  das Kriechen nach mehr bürokratischer Arbeit … und gruselige Zombies und Cronies in jeder Ecke des Systems möglich gemacht?

Verweichlichte nicht unsere ganze Gesellschaft, als die Disziplin des „harten Geldes“ entfernt wurde?

Zufriedenheit durch materiellen Fortschritt

Der Harvard-Ökonom Benjamin Friedman schrieb ein Buch, bei dem es um die moralischen Folgen des wirtschaftlichen Wachstums geht.

Der Mann behauptet, dass die Menschen netter sind, wenn sie mit ihrem materiellen Fortschritt zufrieden sind. Wenn die Dinge immer besser laufen sagt er, fangen sie damit an, nicht nur auf sich selbst zu achten, sondern auch auf andere.

Wir haben den Verdacht, dass der Professor von seinen Laborratten hinters Licht geführt wurde. Er stellte Fragen; sie gaben die Antworten, die er haben wollte.

Aber wir werden weiter versuchen, die verschiedenen Punkte miteinander zu verbinden. Und einer seiner Punkte ist ein wichtiges Bindeglied: Wir fühlen uns gut oder schlecht … nicht absolut, sondern immer relativ. Wir brauchen nicht wirklich mehr Geld zu verdienen, um ein gutes Gefühl zu haben; wir müssen nur mehr als unser Schwager verdienen.

Der Mann, der nur ein bisschen Fett an den Rippen hat, fühlt sich besser, wenn er jemanden sieht, der so fettleibig ist, dass er kaum gehen kann. Beide fühlen sich besser, wenn sie abnehmen anstatt weiter auseinander zu gehen.

Wenn eine Volkswirtschaft wächst, neigen die Menschen auch dazu, zufriedener zu sein. Im Vergleich zum vorigen Zustand sind sie nun besser dran.

Aber wenn eine Volkswirtschaft damit aufhört, Fortschritte zu machen, schauen die Menschen, wie es ihren Freunden, Nachbarn und mexikanische Einwanderern geht. Wenn es ihnen dann immer noch besser geht, fühlen sie sich überlegen.

Wenn nicht, stimmen sie für Trump.

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Über den Autor Bill Bonner

Im Jahr 1978 gründete Bill Bonner das Unternehmen, welches heute als Agora Inc. bekannt ist.

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