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Ein Tsunami der Altersarmut rast auf die USA zu!

Jeder halbwegs kluge und gebildete Anleger in Deutschland weiß: Auf Sie rollt eine gigantische Welle der Altersarmut zu. Doch was viele von Ihnen nicht wissen: Die USA haben das gleiche Problem – nur ist es dort größer und gefährlicher…

„Das wird eine nationale Krise werden!“ – damit beschreibt Karen Friedman, Vizepräsidentin des „Pension Rights Centers“, das völlig marode Pensionssystem der USA.

Wirtschaftsjournalist Jeff Reeves (von der Finanzseite MarketWatch) bestätigt diese Einschätzung: „Der Zusammenbruch der Pensionsfonds wird viel Öl ins Feuer von Amerikas nächster Finanzkrise gießen. Dies ist kein fernes Problem der Zukunft. Das amerikanische Pensionssystem steckt schon voll in der Krise.“

Laut den Daten der US-Notenbank FED waren Pensionsfonds – staatliche und private Fonds – Ende 2016 knapp 27 % unterfinanziert. Sprich: Die Pensionsfonds können in Wirklichkeit nicht mal 75 % der eigentlich zugesagten Ausschüttungen nachkommen.

Es gibt einige Schätzungen, die besagen, dass alleine Amerikas staatliche Pensionsfonds vor dem Abgrund einer Finanzlücke von 6 Billionen USD stehen (Billionen mit einem „B“!).

Die Folgen des Zusammenbruchs des Pensionssystems werden für die USA, deren Wirtschaft vom Konsum seiner Bürger angefeuert wird, horrend sein: Die Finanzlücke wird zu einer gewaltigen Welle der Altersarmut in den USA führen.

Denn die Amerikaner haben ja bekanntlich bestenfalls eine Sparquote von 0 %.

US-Pensionssystem steckt in auswegloser Krise!

Die Lawine der Altersarmut wird jedoch nicht nur die armen älteren Damen und Herren betreffen. Es wird einen Dominoeffekt in der US-Wirtschaft auslösen.

Denn die geburtenstarken Jahrgänge der „Baby Boomer“-Generation, die das Wirtschaftswunder der USA nach dem 2. Weltkrieg getragen haben, werden dann ihre Konsumausgaben massiv zurückfahren müssen.

Dies wird zu einer Welle von Entlassungen bei US-Firmen führen. Dieser doppelte Effekt wird dann den wichtigen amerikanischen Immobilienmarkt treffen wie eine Abrissbirne (um im Bild des Immobilienmarktes zu bleiben). Denn in den USA sind meisten Immobilien mit Krediten finanziert.

Immer mehr Menschen werden dann ihre Immobilienkredite nicht mehr bedienen können. Es wird zu einer Welle an Verkaufsangeboten kommen (viele aus Zwangsversteigerungen).

Aber es wird auf der anderen Seite kaum Käufer geben. Was dann mit dem US-Immobilienmarkt passiert, haben wir in Ansätzen ja bereits während der Finanzkrise 2008/09 gesehen.

Sie erkennen sicherlich die katastrophale Spirale nach unten, in der die USA dann unaufhaltsam in den Abgrund schlittert. Ja, wir werden sicherlich Wachstum in den High-Tech-Unternehmen aus Silicon Valley erhalten.

Aber wieviele ältere Damen und Herren in ihren 70ern werden eine Weiterbildung zum IT-Experten machen und dann so gut sein, dass sie mit 22 jährigen Universtitätsabsolventen konkurrieren können? Seien wir realistisch: Das wird keine Option sein. Es wird ein Armageddon werden.

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Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

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