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Zu viele Kursbarrieren für den Euro?

Den Marktteilnehmern liegt die Weihnachtsgans wohl noch zu sehr im Magen, jedenfalls bewegt sich der Euro gegenüber dem US-Dollar kaum mehr. Wenn doch, dann aber geht es ein wenig nach oben. Das breite Widerstandsband ist nun fast erreicht – bei 1,0480 und 1,05/1,0520 liegen Widerstandslinien.

Da die kurzfristige Abwärtstrendlinie (rote Linie) nun auch in Reichweite rückt, liegen für den Euro wohl zu viele Kursbarrieren im Weg. Die kleine Aufholjagd wird daher nicht mehr lange andauern. Weiterhin ist eher von einer Fortführung des übergeordneten Abwärtstrends auszugehen.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

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EUR/USD: Der Euro erholt sich in ganz kleinen Schritten.

Auch im Langzeitchart ist noch etwas Abwärtspotenzial auszumachen. Seit dem 1,60er-Hoch in 2008 verliert der Euro, begleitet von teils starken Gegenbewegungen, gegenüber dem US-Dollar. Die untere Begrenzungslinie des Abwärtstrendkanals ist aber noch nicht erreicht – mein Kursziel.

Aktuell verläuft die untere Trendkanalbegrenzungslinie in etwa auf Höhe der Parität. In 2017 sollte es zur Kontaktaufnahme kommen – ein Kursniveau, das wir zuletzt in 2002 gesehen haben. Dann muss neu entschieden werden, wie es mit dem Euro weiter gehen wird.

EUR/USD im aktuellen Monatschart – CFX Trader

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EUR/USD: Der Euro nähert sich der unteren Trendkanalbegrenzungslinie.

Zurück zum Tagesgeschäft: An den genannten Widerständen juckt es, erneut einen Short-Trade einzugehen. Doch selbst, wenn ich ein Short-Signal bekäme, werde ich es nicht umsetzen.

Ich trade erst wieder im neuen Jahr. Die stade Zeit soll genutzt werden, um den Akku neu aufzuladen. Noch einen Trade einzugehen wäre hierfür hinderlich.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts
  • Widerstände: 1,0480, 1,05/1,0520, 1,06, 1,0660, 1,07/1,0710, 1,08
  • Unterstützungen: 1,04, 1,0365, 1,03, 1,02
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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