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Zinsanhebungen bei Notenbanken weiter kein Thema

Wir haben schon oft über mögliche Zinsanhebungen in den USA geschrieben. Mit den letzten Daten vom vergangenen Freitag dürfte die Erwartung gänzlich geschwunden sein, dass es eine weitere Zinsanhebung noch in diesem Jahr geben könnte.

Wachstum noch zu gering

180.000 neue Stellen (ohne den Agrarbereich) im August waren zuvor erwartet worden, geworden sind es jedoch nur 151.000. Dies Anzahl stellt kein signifikantes Wachstum dar, um die Zinswende voranzutreiben. Die Aktienbörsen dieser Welt haben sich gefreut, was Sie daran erkennen, dass nach der Bekanntgabe fast alle Börsen ins Plus gedreht haben.

EZB-Sitzung im Fokus

In Europa ist von einem solchen Zinsschritt derzeit eh keine Rede. Man könnte meinen, die Zinsen wurden abgeschafft. Dies wurde dann auch beim EZB-Treffen gestern bestätigt. Die Frage, ob das Anleihen-Kaufprogramm von derzeit 80 Mrd. Euro/Monat noch ausgeweitet oder über den März 2017 hinaus verlängert werden soll, wurde dann auch beantwortet.

Es bleibt alles beim Alten. Dies hat den Aktienmarkt dann aber ein wenig unter Druck gebracht. Insgeheim hatten die  Marktteilnehmer dann doch mit einer kleinen geldpolitischen Geste von Mario Draghi gerechnet, da die Konjunkturdaten zuletzt enttäuschten und die Inflationserwartungen nicht erfüllt wurden. Der Euro hingegen profitierte von der EZB-Entscheidung.

Das Sommerloch schließt sich

Betrachtet man den Datenkalender von dieser Woche, dann wird schnell klar, dass die ruhige Zeit erst einmal ein Ende hat. Die Umsätze nehmen wieder deutlich zu und die Aktivität steigt an. Wie gewöhnlich wird der Herbst im wahrsten Sinne des Wortes noch einmal stürmisch werden und wir müssen sehr diszipliniert handeln.

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Über den Autor Daniel Fehring

Daniel Fehring entdeckte schon in frühen Jahren seine große Leidenschaft für die Finanzwelt und hat das Traden als Börsenhändler von der Pieke auf gelernt.

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