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Wenn auch Bargeld und Gold keinen Wert haben…

DUBLIN –

Wenn Sie anfangen, darüber nachzudenken, was Geld ist und wie es funktioniert, stehen Sie ziemlich isoliert da. Man meidet sie. Möglicherweise werden Sie deswegen auch eingekerkert.

Das Thema ist so rutschig, so schwammig – wie eine Perle aus Quecksilber auf einer Granit-Arbeitsplatte. Es frustriert sie und sie können dabei „manisch werden“.

Sie beginnen damit, Selbstgespräche zu führen. Niemand wird auf Sie hören. Wenn Sie nicht vorsichtig sind, können Sie wegen kriminellen Wahnsinns eingesperrt werden.

Veräppelt und verfälscht

Wir haben in den letzten paar Monaten über Geld nachgedacht.

Es ist unser Lieblingsthema geworden. Das ist der Grund, warum die Menschen auf Partys von uns Abstand nehmen. Unsere Familie findet neue Wege, das Thema zu wechseln.

„Whoa … entschuldige, dass ich Dich unterbrechen muss Dad … aber siehst Du hier nicht auch eine fliegende Untertasse?“

Unerschrocken machen wir dennoch weiter. Wir denken, wir sind da an etwas sehr Wichtigem dran. Wir sind so weit gekommen; folglich können wir auch den ganzen Weg gehen.

Das neue Buch des Ökonomen George Gilder, The Scandal of Money, wirkte für uns wie eine unerwartete Bestärkung. Er hat auch über Geld nachgedacht. Und das schien jüngst in Las Vegas auch ziemlich normal zu sein. Keine verzerrten Gesichter. Kein Lallen oder paranoide Wahnvorstellungen.

Gilder ist aus einer anderen Richtung zu vielen ähnlichen und gleichen Schlussfolgerungen wie wir gekommen.

Es ist kein echtes Geld. Es gibt nur vor, echtes zu sein. Es hat die ganze Welt hinters Licht geführt … und die gesamte Weltwirtschaft verzerrt.

Weder Bargeld noch Gold

Wir haben schon die meisten Punkte verbunden.

Heute wollen wir eine neue Linie von diesem neuen Dollar zur Verarmung der Mittelschicht ziehen …

Es erklärt, warum auch Donald J. Trump – ein Mann mit keiner der Qualitäten, die man normalerweise bei einem Chef erwarten würde – zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten wurde.

Das Phänomen ist für uns auch von einem unserer lieben Leser auf die Agenda gebracht worden. Er schreibt uns folgendes:

„Lieber Herr Bonner, Sie sind brillant. Aber Sie vergessen ein sehr wichtiges Teil des Puzzles.

Als jemand, der die einzigartige Erfahrung machen durfte, wie eine ganze Volkswirtschaft von einer freien Marktwirtschaft zum Kommunismus (gemeint ist das kubanischen Experiment unter Fidel Castro und seinen cronies) verwandelt wurde, kann ich letztlich bezeugen, dass es weder auf Bargeld noch auf Gold ankommt.

Es gibt keinen Mangel an Papiergeld in Kuba. Aber es gibt nichts zu kaufen. Mit dem ganzen Geld in der Welt und allem Gold der Welt kann man nichts kaufen. Nicht einmal eine Tasse Kaffee, wenn niemand bereit ist, diese zu produzieren.“

Der wahre Wert von Gold und Geld

Ja genau.

Geld ist nicht Reichtum. Es misst nur die Sachen, die Sie mit ihm kaufen können.

Könne Sie damit keine Sachen kaufen?

Dann ist Geld wertlos. Stellen Sie sich einen Mann vor, der am Nordpol ist. Halb verhungert und erfroren. Sie geben ihm eine 100-Dollar-Note.

Was ist diese wert?

Null.

Sie geben ihm eine Goldmünze?

Gleiche Sache.

Wahrer Reichtum

Gutes Geld bemisst auf ehrliche Weise jede Form von „output“. Letztlich ist nur der „output“ wahrer Reichtum.

Und wenn Sie Wohlstand wollen, müssen Sie diesen produzieren. Letztlich ist das auch die Aussage von Says Gesetz: Sie kaufen Sachen mit Sachen, nicht mit Geld.

Schlechtes Geld führt das ganze System in die Irre.

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Über den Autor Bill Bonner

Im Jahr 1978 gründete Bill Bonner das Unternehmen, welches heute als Agora Inc. bekannt ist.

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