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Warum handeln wir nur bestimmte Währungspaare?

Es gibt ca. 186 Währungspaare, die man handeln könnte. Für meinen Geschmack viel zu viele! Wir handeln nur 9 von ihnen. Dies hat seine Gründe.

Wir handeln im kurzfristigen Bereich. Wir sind keine Investoren, sondern Händler. Ein Investor hat einen längerfristigen Fokus, wir hingegen denken kurzfristig. Daher müssen wir auch an die Kosten für einen Trade denken.

Die Gebühren

Der Spread ist die Spanne zwischen Ankauf- und Verkaufskurs Ihres Brokers. Es ist der Verdienst des Brokers. Daher werden im Forexhandel nicht noch weitere Gebühren erhoben.

Mittlerweile haben sich aber auch wieder weitere Geschäftsmodelle etabliert. Kleiner Spread und dafür eine „Commission“, gerechnet auf einen Umsatz von 1 Mio. Dadurch ergibt sich optisch ein niedriger Spread oder auch Gebühren, aber rechnen Sie alles zusammen, dann ist das Gebührenmodell oft fast das Gleiche.

Die Majors

Als Majors bezeichnet man die Haupthandelspaare. Dazu zählen wir die wichtigsten Währungspaare, die auf unserer Welt gehandelt werden. Darunter fällt: EUR/USD, EUR/GBP, EUR/JPY, GBP/USD, USD/JPY, AUD/USD, USD/CHF, USD/CAD und USD/SGD (US-Dollar/Singapur Dollar).

Alle diese Währungspaare werden mit einem kleine Spread gehandelt. Somit sind sie sehr gute für den kurzfristigen Handel geeignet.

Die Liquidität

Weil diese Majors am günstigsten zu handeln sind, und weil sie die wichtigsten Zahlungsmittel für uns sind, ist auch die Liquidität am höchsten. Unter Liquidität versteht der Markt die Größe von Angebot und Nachfrage. Mit anderen Worten gibt es in diesen 9 Währungspaaren stets einen marktgerechten Kurs, da das Angebot und die Nachfrage weltweit rund um die Uhr vertreten sind.

Fazit

Wir handeln die Majors wegen den kleinen Gebühren und der hohen Liquidität. Ein Ein- oder auch Ausstieg ist so jederzeit gegeben. Das gibt Ihnen auch die Sicherheit, dass Sie sich frei in einem Markt bewegen können.

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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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