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US-Dollar vor Trendwende, Drama bei Aktien voraus

Vor etwas mehr als zwei Wochen hatte ich in meinem Beitrag an dieser Stelle die Prognose gewagt, dass die EZB-Sitzung vom 09. März und erst recht die FED-Sitzung vom 15. März zu „überraschenden“ Trendwechseln an den Märkten führen werden.

Vor allem beim US-Dollar erwarte ich eine Schubumkehr. Eine bärische Einkeilung deutete auf baldiges Ungemach für die viel zu zahlreichen Dollar-Bullen hin. Das sah damals so aus:

US-Dollar-Index Anfang März: Zwischenerholung vor dem Ende

usd

Inzwischen sieht die Sache so aus (mein damaliger roter Prognosepfeil ist unverändert, den Chart habe ich insgesamt der besseren Übersichtlichkeit wegen etwas erweitert):

US-Dollar-Index Ende März: Nach erstem Rückgang nun größere Trendwende in Sicht

usd neu

Es ist schon komisch: Gerade als die FED die Zinsen anhob, was normalerweise Treibstoff für eine Dollar-Rally sein sollte, begann der Dollar erneut einzubrechen.

Es kam zum prognostizierten deutlichen Rückgang beim US-Dollar-Index bis auf die Unterstützung bei 99 Punkten. Und genau hier wird es nun spannend, weil eine noch viel größere Bewegung droht.

Dramatische Bewegungen bei Öl, Gold, Kupfer, Anleihen, Aktien voraus

Wenn der Dollar nun weiter zurückfällt, besteht die Möglichkeit einer größeren Trendwende – mit starken Auswirkungen auf andere Basiswerte wie Öl, Gold, Kupfer, Anleihen, Aktien und natürlich auch den Euro.

Im aktuellen Chart oben sehen Sie, dass sich beim US-Dollar eine größere SKS-Trendwendeformation anbahnt. Diese Formation wird aktiviert, sobald der Dollar unter 99 Punkte fällt und anschießend keine Rückeroberung dieser Marke mehr gelingt.

Entscheidende Unterstützungen bei 99 und 98 Punkten

Die Dollar Bullen haben allerdings an der 200-Tage-Linie bei 98 Punkten letztmalig eine gute Chance, das Ruder doch noch herumzureißen. Erst wenn diese Marke auch noch fällt, ist die Trendwende beim Dollar perfekt.

Ich rechne damit, dass genau dies geschieht. Dass die 98er Marke also nicht nachhaltig verteidigt werden kann.

Wir werden dann ganz überraschende und vor allem deutliche Bewegungen bei den oben angesprochenen Basiswerten sehen. Die „Schlafmützenbörsen“ bei Aktien werden urplötzlich enden. In vielen Depots dürfte es schnell zu schmerzhaften Verluste kommen.

Bei Rohstoffen wird richtig die Post abgehen – allerdings in sehr unterschiedliche Richtungen. Nur richtig positionierte Anleger könne sich hier eine goldene Nase verdienen.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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