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Herzlichen Glückwunsch, bald können Sie wieder günstig in den USA Urlaub machen!

Wenn es um Devisenhandel geht, heißt es ja nicht immer unbedingt, dass man mittels einer kurzfristigen Position im Day Trading kräftigen Gewinne macht, sondern auch der Otto Normalverbraucher wird auch ohne dass er es weiß, dazu genötigt, den ein oder anderen Gewinn oder Verlust durch unbewußten Devisenhandel mitzumachen.

Kalifornien-Urlauber wissen, wovon ich spreche!

Manch ein Deutscher treibt sich jährlich in Mallorca herum, andere wiederum zieht es in die Ferne der USA. Die Straßen sind breit, die Autos groß und mitunter kann man da diverse Schnäppchen machen, wenn man zum richtigen Zeitpunkt reist.

2010 konnte man bei einem EUR/USD-Kurs von 1,35 ungefähr 20 Prozent günstiger Urlaub machen als momentan möglich ist. Bei einem Mietwagenpreis von aktuell 500 Euro für zwei Wochen ist das schon eine Hausnummer, denn damals hat der Bollide gleicher Größe nur 400 Euro gekostet.

Gleiches gilt auch für Motels, Hotels und dem Einkauf beispielsweise der beliebten Levis. Wenn man so wie ich mit vier Köpfen unterwegs ist, weiß man, was das bedeutet und was man am Schluss noch im Portmonee hat.

Die Zeiten werden wieder prächtig!

Alles in allem scheint sich aber alles wieder in die richtige Richtung zu entwickeln. Hierzu möchte ich auf den Kursverlauf des US-Dollar-Index verweisen, der mit dem Kürzel USDX eine Kennzahl ist, welche den Wert des US-Dollars mittels eines Währungskorbs aus sechs Währungen vergleicht.

Der Chart sieht für uns gut aus. Doch erst einmal etwas Hintergrundinformation. Dieser Index wurde 1973 eingeführt und wird an der Terminbörse ICE (Intercontinental Exchange) gelistet.

Man kann ihn handeln, aber kaum einer tut das. Daher dient er nur als Möglichkeit, um Stärke oder Schwäche des US-Dollars gegenüber andere große Währungen auszumachen.

Bis zum Jahre 1998 waren deutsche Mark, französische Franc, sowie Gulden, belgische Franken und die italienische Lira noch einzeln aufgeführt. Seit 1999 sind diese gebündelt im Euro.

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/U.S._Dollar_Index

Oben  sehen Sie die aktuellen Gewichtungen dieses Index. Ich nutze den langfristigen Kursverlauf, um wichtige Trendwenden im Dollar ausfindig zumachen. Und da bin ich in diesen Tagen fündig geworden!

Trendbruch im Monatschart!

Im nachfolgenden längerfristigen Chart ab 1992 sieht man nämlich, dass dieser Index der wichtigsten Währungen aus einem bearishen Aufwärtskeil nach unten ausgerutscht ist.

Dies ist ein ganz großes Trendwendesignal, dazumal ein Ausbruch über den Widerstand der runden Zahl bei 100 wieder zurückgenommen wurde.

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Quelle: www.Taipan.de

Mein Ziel: 5 Prozent nach unten – mindestens!

Nimmt man die übliche Prognosetechnik, müsste man jetzt schon auf ein Ziel unter 86 verweisen, denn dort verläuft die untere grüne Aufwärtstrendlinie. Ich will hier aber nicht ganz so dramatische Ziele ausrufen.

Ich gehe davon aus, dass der US-Dollar-Index in den nächsten Monaten die gelbe Unterstützung im Bereich zwischen 90 und 92 Punkten ansteuern wird.

Euro geht dafür dann nach oben!

Was bedeutet das nun für den Euro in US-Dollar? Meine Untersuchung haben gezeigt, dass eine Bewegung von 5 Prozent nach unten im Dollar-Index auf eine gleiche Bewegung im Währungspaar EUR/USD gleicher Stärke nach oben verweist.

Das würde bedeuten, dass wir ab aktuellem Kursniveau bei 1,1260 mit weiteren 600 Pips nach oben zu rechnen haben. Natürlich nicht gradlinig nach oben, sondern unter Schwankungen.

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