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Der US-Dollar wird geschwächt

Es wurde von Donald Trump angekündigt und nun wird es wahr. Der EUR/USD war zu schwach. Systematisch wird jetzt der US-Dollar geschwächt, um die Exporte der USA für andere Länder zu fördern.

Wie weit wird es noch gehen?

Das Wichtigste für Donald Trump ist die Schaffung von Arbeitsplätzen im eigenen Land. Dies geht nur über die Schwächung des USD gegenüber anderen Währungen. Der Export soll angekurbelt werden. Das hat auch sein Besuch in Saudi-Arabien gezeigt.

Deutlich wurde wieder einmal ausgesprochen, dass das Rüstungsgeschäft über 140-Mrd. der Generierung von Arbeitsplätzen dient. Verkauft wird dies mit der Bekämpfung des Terrorismus. Dieser ist immer gut für die Begründung von unmoralischen Geschäften.

Aber wie weit wird der USD noch geschwächt werden und gilt das nur für EUR/USD oder auch für andere USD-Währungspaare?

Prinzipiell gilt die Schwächung für den ganzen Dollar-Währungsblock. Diese Geldpolitik, die von Australien, Japan und Europa schon über Jahre verfolgt wurde, die eigene Währung schwach zu halten, wird jetzt von der amerikanischen Seite aus betrieben.

Wir müssen daher davon ausgehen, dass der USD weiterhin künstlich auf der schwachen Seite gehalten wird. Wie weit die künstliche Abwertung andauern wird, wissen nur die Notenbanker. Es ist aber durchaus möglich, dass demnächst in EUR/USD Kurse von 1,14 gesehen werden.

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EUR/USD: Der Euro konnte zuletzt deutlich zulegen.

Wie werden sich die Zinserhöhungen in den USA auswirken?

Das Kapital sucht sich immer den besten Anlageweg. Dies ist ein Fakt! Die USA müssen die Zinsen erhöhen, damit die Inflation nicht zu stark ins Rollen kommt. Auf der anderen Seite würde dies einen stärkeren USD bedeuten, was nicht gewollt ist.

Viele fragen sich schon seit langem, warum die Zinserhöhungen in den USA nur so schleppend vorangehen. Es ist der politische Druck, der Zinsen so niedrig hält.

Das kann 1-2 Jahre gut gehen, aber dann müssen die Zinsen wieder steigen. Dies gilt auch für Europa, weil ansonsten eine Verarmung der Bevölkerung droht. Eine Altersvorsorge ist derzeit nur noch über den Aktienmarkt gegeben.

Bricht dieses überkaufte Kartenhaus zusammen, dann sind auch die Ersparnisse von einer Minute auf die andere verloren. Wir möchten zu bedenken geben, dass es auch manchmal sinnvoll ist, das Ersparte unter dem Kopfkissen zu haben.

Es schläft sich sehr gut darauf. Wer sein Geld arbeiten lassen möchte, der ist im Devisenhandel im kurzfristigen Bereich sehr gut aufgehoben. Die langfristige Perspektive wird von Tag zu Tag schwieriger, da der steigende Aktienmarkt nun schon eine Wegstrecke von über 6 Jahren hinter sich hat.

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Über den Autor
Daniel Fehring

Daniel Fehring entdeckte schon in frühen Jahren seine große Leidenschaft für die Finanzwelt und hat das Traden als Börsenhändler von der Pieke auf gelernt.

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