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EUR/USD aktuell: Reise gen Süden

Nun ist es passiert. Der Euro hat die doppelte Unterstützungszone um 1,0970 nach unten verlassen.

Die gegenwärtige Abwärtsbewegung sollte sich nun weiter ausdehnen. Vor Tagen habe ich schon Notierungen um 1,05 in den Raum geworfen, jetzt werden diese auch erreichbar.

Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone und starke US-Daten haben auch ihren Teil dazu beigetragen. Geschäftsklima und Wirtschaftsstimmung enttäuschten und die Inflationsrate bleibt zu niedrig, da steht möglicherweise eine weitere Lockerung der Geldpolitik ins Haus.

Anders in den USA: Dort sind Einkommen und die für die US-Wirtschaft so wichtigen Konsumausgaben überraschend gestiegen.

Das Zinsanhebungsszenario der amerikanischen Notenbank hat dadurch wieder etwas mehr Argumente geliefert bekommen. Beides, mögliche Notenbank-Aktivität der EZB oder der Fed, würde den Euro belasten. Die Zinsschere würde weiter auseinanderklaffen, den US-Dollar für Anleger lukrativer machen.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

EURUSD_Tageschart

EUR/USD: Die mittelfristige Abwärtstrendlinie (rote Linie) wurde wieder von den Euro-Bären unterschritten, ein bärisches Signal damit aktiviert.

Euro: Unterstützung hat nicht gehalten

Meine Ausrichtung ist seit Wochen bekannt, nun läuft es mehr und mehr in meine Richtung. Für das mittelfristig ausgelegte Trading (Swingtrading) ist mein Kursziel die 1,05.

Bis dahin kann ich aber beim Daytrading etliche Kurzzeitengagements durchführen. Bevorzugt an Widerständen oder bei Bruch von Unterstützungen – jeweils in Kurzfrist-Trendrichtung, also short.

  • Tagestendenz EUR/USD: abwärts
  • Widerstände: 1,0970, 1,10, 1,1050, 1,11, 1,1140
  • Unterstützungen: 1,09, 1,0810/1,08, 1,0710
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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