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Ist dem Euro noch zu helfen?

Ein deutlich aufgehelltes US-Konsumklima hat den US-Dollar, der ohnehin seit der Trump-Wahl gestärkt ist, weiter unterstützt. Warum? Mit starken Konjunkturdaten steigt die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinsanhebung durch die amerikanische Notenbank. Und dies macht den Greenback attraktiver gegenüber anderen Währungen, natürlich auch gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung.

Den kritischen Kursbereich, den ich Ihnen kürzlich hier mitgeteilt habe, hat der Euro nun auch nach unten durchbrochen. Mit dem Bruch des Kurszonenbereichs um 1,09 und 1,0850 sind nun Kursregionen angesteuert worden, die zuletzt vor etwa einem Dreivierteljahr relevant waren.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

EUR/USD: Der Euro im Jahresverlauf. Zurück zum Jahresanfang.

Was hilft dem Euro?

Das Jahrestief ist nun auch greifbar nahe gerückt. Der Euro ist klar unter Druck, doch ist er mittlerweile eben auch überverkauft. Den tiefsten Punkt für eine Gegenbewegung zu erwischen ist in einem derart üblen Ausverkauf schwierig. Hier sollte man besser abwarten, wann ein markanter Kurszonenbereich zurückerobert werden konnte – dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die angestoßene Gegenbewegung auch noch etwas anhält.

Der Kursbereich um 1,0825 ist so ein markanter Kurszonenbereich. Wird dieser überwunden, ist eine kleine Long-Position denkbar – vorausgesetzt mein Indikatorenmix spricht nicht dagegen.

Falls diese Rückeroberung ausbleibt, geht es wohl schnurstracks in Richtung Jahrestief.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ abwärts
  • Widerstände: 1,08, 1,0825, 1,09, 1,0950/60, 1,10, 1,11/1,1120

  • Unterstützungen: 1,0770, 1,0710/1,07, 1,06, 1,0520/1,05

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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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