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EUR/USD: Euro in Topform

Die Devisenhändler konnten sich am Ende der letzten Handelswoche über fehlende Abwechslung nicht beschweren. Die Veröffentlichung des EZB-Protokolls der letzten Sitzung hat Gerüchte angeheizt.

Wir werden es wohl doch noch erleben, dass EZB-Chef Draghi einen Kurswechsel bei der Geldpolitik einschlägt. Lange genug waren die Zinsen auf Rekordtief-Niveau. Zu diskutieren ist wohl nur noch, wann die ultra-lockere Geldpolitik ihr Ende findet.

Ganz anders bei der amerikanischen Notenbank. Nach den ersten Zinserhöhungen wird dort auf die Entwicklung der Wirtschaft und der Beschäftigung geblickt, um zu entscheiden, ob das derzeitige Zinsniveau beibehalten, oder erneut ein kleiner Zinsschritt gewagt werden kann.

Die erfreulichen Daten vom US-Arbeitsmarkt am Freitag hatten aber nur kurz Bewegung in den Markt gebracht. Während die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen äußerst positiv einzuschätzen sind, haben sich die Marktteilnehmer an der Lohnentwicklung gestört.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

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EUR/USD: Der Euro bleibt stark.

Kurshürden vor der Nase

Der G20-Gipfel, der von der Politik als Erfolg verkauft wird, hat sich nur an den Aktienmärkten bemerkbar gemacht. Der Wochenstart wird positiv ausfallen.

Der Euro war und ist seit April mit einer kleinen Unterbrechung in Topform. Gegenüber dem US-Dollar zeigt er sich stark und hat nun aber große Kurshürden vor der Nase. Die Widerstandszonen um 1,1420/30 und 1,1460 sind für die Euro-Bullen in der derzeitigen Form aber überwindbar.

Gelingt dies, dann sollte auch das Erreichen des 2016er-Hochs oberhalb der 1,16er-Marke einkalkuliert werden.

Solange der Euro über der 1,13er-Marke notiert, sollte man daher vorsichtig mit Short-Aktivitäten sein.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ aufwärts
  • Widerstände: 1,1420/30, 1,1460, 1,15, 1,16
  • Unterstützungen: 1,14, 1,1365, 1,13, 1,1265/85, 1,12
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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