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EUR/USD: Euro auf dem Weg zum Widerstand

Der Euro bleibt stark, kann die Rückeroberung der 1,14er-Marke bestätigen. EZB-Chef Draghi hat mit seiner positiven Einschätzung der europäischen Konjunkturentwicklung Diskussionen zur Geldpolitik der EZB entfacht.

Auch die Entwicklung der Inflation macht den Währungshütern immer weniger Angst. Daher zeichnet sich ein Umdenken bei EZB-Chef Draghi ab.

Die ultra-lockere Geldpolitik könnte allmählich auslaufen. Diese Vorstellung stärkt den Euro, der bei Leitzinserhöhungen an Attraktivität gewinnen wird, aber schwächt den Aktienmarkt.

EUR/USD im aktuellen Monatschart – CFX Trader

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EUR/USD: Das übergeordnete Bild bleibt short.

Test des Widerstands?

Mit dem jüngsten Kursanstieg ist unabhängig der EZB-Diskussionen der Weg bis an den starken Widerstandsbereich um 1,1620 nahezu frei.

Hier aber wird sich dann zeigen, ob die lange Seitwärtsphase, beginnend ab 2015 ihre Ende findet, oder aber nur deren obere Begrenzungslinie lediglich wieder einmal angetestet wird.

Nach 2005, dort noch als valide Unterstützung, wurde ab 2015 dieser Widerstandsbereich mehrfach erfolglos angesteuert.

Erst mit dessen Überwinden steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro eher die obere Begrenzungslinie des übergeordneten Abwärtstrends (Langfrist-Trend) anlaufen wird als die untere.

Aktuell befindet sich die europäische Gemeinschaftswährung inmitten des abwärts gerichteten Trendkanals – dies sollten wir trotz der jüngsten Stärkephase nicht vergessen.

Noch ergibt sich jedenfalls kein neuer Einstieg. Erst am besagten Widerstand, sofern die Indikatorenlage bei Erreichen eine überkaufte Situation anzeigen.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ aufwärts
  • Widerstände: 1,1365, 1,14, 1,1420/30, 1,15, 1,16
  • Unterstützungen: 1,13, 1,1265/85, 1,12, 1,11, 1,10
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Über den Autor
Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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