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Der jüngste Anstieg beim Euro ist gefährdet

Verglichen mit dem hektischen Montag hatten wir es gestern mit einen recht ruhigen Handelstag zu tun. Auch der Euro, der tags zuvor nach oben drängte, konnte sich auf hohem Kursniveau ausruhen. Die 1,07er-Marke wurde verteidigt.

Damit die Abwärtstrendlinie (rote Linie) für den mittelfristigen Trend wieder angelaufen werden kann, muss der breite Widerstandsbereich zwischen 1,08 und 1,0825 überwunden werden. Kein leichtes Unterfangen! Gelingt dies aber, dann sehen wir die 1,10er-Marke wohl schneller wieder als noch vor wenigen Tagen gedacht.

Doch Vorsicht: Mit dem Unterschreiten der 1,07er-Marke ertönen bereits die Alarmglocken für die Euro-Bullen und mit einem Rutsch unter die Unterstützung bei 1,0660 wäre die jüngste Stärkephase des Euro beendet. Dann ist das Jahrestief bei 1,05 vermutlich nur ein Zwischenziel und die bullisch eingestellten Marktteilnehmer müssten sich ganz warm anziehen.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

EUR/USD: Seit Mai befindet sich der Euro in einem Abwärtstrend.

Hier liegen meine Action-Levels

Wir befinden uns derzeit in einem neutralen Kursbereich, der nicht gerade zum Traden animiert. Erst mit dem Überwinden des breiten Widerstandsbereichs um 1,08/1,0825 möchte ich mich auf die Seite der Bullen schlagen. Bei Unterschreiten der Unterstützungen um 1,0710/1,07 bzw. 1,0660 wieder auf die Bären setzen – mit Short-Trades konnte ich in den letzten Wochen schöne Gewinne einfahren (einige Trades konnten Sie hier im Devisen Monitor mitverfolgen).

Beim Traden ist es anders wie mit dem Lieblingsverein. Ständig muss man die Seiten wechseln, mal auf die Bullen, mal auf die Bären setzen. Anders geht es nicht, denn schließlich wechseln die Kräfteverhältnisse der beiden Kontrahenten immer wieder.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts
  • Widerstände: 1,08, 1,0825, 1,0850, 1,09

  • Unterstützungen: , 1,0710/1,07, 1,0660, 1,06, 1,0520/1,05, 1,0460, 1,04

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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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