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Der Euro fällt und fällt und …

Mit dem Unterschreiten des Jahrestiefs aus dem Januar haben sich neue Kursziele auf der Unterseite aufgetan. Schnurstracks ging es dann auch weiter abwärts, wobei das hier ausgerufene Ziel bei 1,0520/1,05 noch nicht erreicht wurde.

Den Short-Einstieg konnten Sie hier im Devisen Monitor mitverfolgen: Nun gilt es, diesen zu sichern. Es kann nichts mehr anbrennen. Der Stopp wird knapp in die Gewinnzone nachgezogen und am markanten Unterstützungsbereich um 1,0520/ 1,05 plane ich eine Teilgewinnmitnahme.

Soweit zur Trading-Vorgehensweise. Unterstützt wird die Euro-Schwäche bzw. Dollar-Stärke von den Erwartungen bald steigender Zinsen in den USA. Aber nicht nur dieses Lied wird derzeit gespielt: Immer häufiger befindet sich wieder das Lied Eurokrise auf dem Plattenteller der Marktteilnehmer.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

EUR/USD: Mein erstes Kursziel nach dem Unterschreiten des Jahrestiefs ist noch nicht erreicht.

Italien macht Sorgen

Die Angst vor weiteren politischen Veränderungen geht um. Am 4. Dezember findet in Italien ein Referendum zur Verfassungsreform statt. Eigentlich ein innenpolitisches Thema, doch die Stabilität in Europa wankt noch stärker, sollte Italiens Premier Renzi mit seinen Plänen scheitern. Und: Es sieht nicht gut aus.

Auch wenn der Euro gerade dabei ist, die 1,06er-Marke zurückzuerobern. Der Trend ist klar short und eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung die wahrscheinlichere Variante – aus fundamentaler und technischer Sicht.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ abwärts
  • Widerstände: 1,07/ 1,0710, 1,08, 1,0825, 1,09, 1,0950/60, 1,10

  • Unterstützungen: 1,06, 1,0520/1,05, 1,0460, 1,04

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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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