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Euro unter Druck: US-Dollar bald noch attraktiver

Wie so häufig kam es nach der Bekanntgabe wichtiger Daten erst einmal zu einer Kursbewegung, die nicht lange Bestand hatte. Der Euro legte mit der EZB-Entscheidung am Freitag erst zu, um dann gnadenlos abverkauft zu werden. Die Euro-Abwertung dauert bis dato an, nur die Unterstützung bei 1,0520/1,05 verhindert bislang Schlimmeres.

Die EZB hält die Ära des billigen Geldes am Leben, doch wird der Geldhahn im nächsten Jahr etwas zugedreht. Für den Aktienmarkt bedeutet dies der Startschuss für eine Jahresendrallye, schließlich bleibt die Liquidität, die teils den Weg an den Aktienmarkt findet, erhalten.

Der Euro hingegen konkurriert mit dem US-Dollar. Die Fed wird wohl diese Woche erneut einen kleinen Zinsschritt wagen und so wird der Greenback noch attraktiver gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung – erst recht, wenn die Eurozone weiter auf die Politik des billigen Geldes setzt.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

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EUR/USD: Der Euro kommt mit der EZB-Entscheidung wieder unter Druck.

Die Taktik steht

Mit einem Bruch der 1,05er-Marke wird nicht nur ein neues Jahrestief generiert, damit wird auch ein neuerliches Verkaufssignal ausgelöst. Erst oberhalb des Widerstands um 1,07/1,0710 ist der jüngste Angriff der Euro-Bären abgeschmettert.

Die Taktik ist somit klar: Short-Einstieg bei Bruch von Unterstützungen oder nach Korrekturbewegungen an Widerständen.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ abwärts
  • Widerstände: 1,06, 1,0660, 1,07/1,0710, 1,08, 1,0825
  • Unterstützungen: 1,0520/1,05, 1,0460, 1,04
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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