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Euro: Stärker nach schwachen US-Daten

Doping ist nicht nur bei Olympia ein Thema. Der DAX huscht gestern eindrucksvoll über das bisherige Jahreshoch und legt satte 2,5% auf Tagesbasis zu. Den Euro zieht der deutsche Leitindex dabei etwas mit.

So konnte die leichte Schwäche, die zuletzt angezeigt wurde, bereits wieder beendet werden. Damit befindet sich der Euro aber weiter im Niemandsland: Weder auf der Ober-, noch auf der Unterseite bieten sich derzeit Einstiege an.

Auf der Oberseite liegt die abwärts gerichtete Trendlinie – ausgehend vom Mai-Hoch – im Weg. Auf der Unterseite ist die 1,10er-Marke die Absicherung, die die Euro-Bären in Schach hält.

Schwache US-Produktivitätszahlen haben den US-Dollar gestern belastet. Sofort reagieren die Marktteilnehmer, die damit eine Zinserhöhung durch die amerikanische Notenbank nun  eher für Dezember und nicht bereits im September/Oktober erwarten.  Doch bereits mit den nächsten US-Konjunkturdaten kann sich dieses Szenario bereits wieder verändern.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

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EUR/USD: Der US-Dollar litt gestern unter schwachen US-Produktivitätszahlen.

Trade-Action unwahrscheinlich

Der derzeitige richtungslose Handel sollte nicht zu Positionseröffnung animieren. Solange der Euro nicht aus dem Kursbereich zwischen 1,10 und 1,1270/80 heraustritt, machen Einstiege keinen Sinn. Der Euro macht Urlaub im charttechnischen Niemandsland.

Heute fehlen dann auch noch Impulse von der Nachrichtenseite. Kaum Datenveröffentlichungen, die entweder den Euro oder den US-Dollar anstacheln könnten. Als Trader möchte man zwar Trade-Action haben, doch muss man akzeptieren, wenn der Markt keine zulässt. Auch gut, dann wird der Tag anders genutzt. Die Familie freut sich.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts
  • Widerstände: 1,11, 1,1160, 1,12, 1,1270/80, 1,13, 1,1340, 1,1375, 1,14
  • Unterstützungen: 1,10, 1,0965, 1,09,1,0825, 1,08
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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