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Euro: Kurshürde genommen, doch der nächste Widerstand zeigt sich schon

Nun ist das Brexit-Votum auch kurstechnisch gesehen beim Währungspaar EUR/USD durch, medial seit einer Weile ja ohnehin schon. Gestern kletterte der Euro auf den höchsten Stand seit dem 24. Juni, indem die 1,12er-Marke recht souverän zurückerobert werden konnte.

Zuletzt hatten eher enttäuschende US-Konjunkturdaten den US-Dollar belastet – und damit den Euro gestärkt. Heute stehen eine Reihe wichtiger Datenbekanntgaben auf der Agenda – die wichtigsten Termine finden Sie wie immer am Ende der Ausgabe.

Speziell der ISM-Index am Nachmittag wird mit Spannung erwartet. Setzt sich die Serie schwacher Datenveröffentlichungen fort, verliert das Szenario einer neuerlichen Zinsanhebung weiter an Gewicht und der Euro gewinnt tendenziell an Bedeutung. So ist das Spiel!

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

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EUR/USD: Der Euro profitiert von zuletzt schwachen US-Konjunkturdaten.

Doch auch charttechnisch hat sich einiges getan: Mit der Rückeroberung der 1,12er-Marke konnte die nächste Widerstandszone aus dem Weg geräumt werden. Richtig bullisch wird es aber erst, wenn die abwärts gerichtete Trendlinie, ausgehend vom Mai-Hoch, nach oben durchbrochen werden kann.

Hohe Kurshürde voraus

Diese Linie verläuft gegenwärtig um die 1,13er-Marke und da dort auch noch die untere Begrenzungslinie des früheren Aufwärtstrendkanals verläuft, ergibt sich hier ein schöner Doppel-Widerstand. Wird dieser angelaufen und sprechen auch meine eingesetzten Indikatoren die gleiche Sprache, kann hier ein Short-Einstieg vollzogen werden.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts
  • Widerstände: 1,13, 1,1340, 1,1375, 1,14, 1,1425
  • Unterstützungen: 1,12, 1,1160, 1,11, 1,10, 1,0965, 1,09,1,0825
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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