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Euro im Urlaubsmodus

Eine Reihe eher enttäuschen ausgefallener US-Konjunkturdaten können den Euro gegenüber dem US-Dollar nicht weiter stärken. Somit bleibt der Euro im charttechnischen Niemandsland, klebt an der 200-Tage-Linie förmlich fest.

Nach oben deckelt die abwärts gerichtete Trendlinie – ausgehend vom Mai-Hoch – sowie die Unterkante des früheren Aufwärtstrendkanals.

Die Formel „Euro-Stärke ausgelöst durch US-Dollar-Schwäche“ funktioniert nun nicht mehr. Doch Short-Signale bieten sich derzeit auch nicht an. Also weder Long- noch Short-Modus, sondern Urlaubs-Modus.

Wirklich ein guter Zeitpunkt Urlaub zu machen, die Märkte machen es schließlich auch. Und warum sollte man sich auf die Suche nach Einstiegen begeben – ich trade natürlich nicht nur das Währungspaar EUR/USD -, wenn aufgrund des Sommerlochs naturgemäß weniger Einstiegssignale generiert werden?

Der Markt richtet sich schließlich nicht nach seinen Marktteilnehmern, aber der Trader sollte sich an die herrschenden Marktgegebenheiten orientieren.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

euro (21)

EUR/USD: Der US-Dollar leidet derzeit unter enttäuschenden US-Konjunkturdaten.

Ich gehe long!

Sie können es meinen vorherigen Statements schon entnehmen: Heute gehe ich nicht long, zumindest nicht in diesem Währungspaar. Long dagegen gehe ich in puncto Freizeitaktivitäten mit der Familie.

Ab September sollte dann wieder der Action-Modus an den Märken aktiviert werden. Nach der Erholungsphase möchte man dann schließlich auch wieder ein wenig mehr Trading-Action haben. Lassen wir uns überraschen!

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts
  • Widerstände: 1,12, 1,1270/80, 1,13, 1,1340, 1,1375, 1,14
  • Unterstützungen: 1,11,1,10, 1,0965, 1,09,1,0825, 1,08
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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