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Die einfache Währungs-Formel: Je höher die Schulden desto schwächer ist die Deckung!

Im Rahmen des Wiener Börsentages am 20.05.2017 habe ich Börse Stuttgart TV ein ausführliches Interview zu dieser Thematik gegeben.

Von Henry Ford (1863 – 1947) stammt das Zitat: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“. Selten war dieser Satz aktueller als heute.

Denn unser Geld, wie wir es kennen, ist längst nicht so sicher, wie es Staat und Banken den Bürgern gerne weismachen wollen.

Von 600 Papiergeldsystemen, die in den letzten 1000 Jahren eingeführt wurden, sind ausnahmslos alle gescheitert. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Währung beträgt dabei lediglich 27 Jahre.

Dass es nach der Banken- und Staatsschuldenkrise nun zu einer noch größeren Krise kommt – der Krise unseres Geldes –, ist also sehr wahrscheinlich.

Geld = Kredit: Unsere Welt steht vor dem Geldinfarkt!

In meinem neuen Buch „Die Welt vor dem Geldinfarkt“ befasse ich mich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Geldes. Also der Evolution unseres Geldes bis hin zur aktuellen Revolution.

Vom Vollgeld, Volksgeld, Giralgeld, Zins und Zinssystem hin zu Blockchain und digitalem Geld basierend auf kryptographischen Schlüsseln wie Bitcoin. Über Währungskriege, Finanz-Prohibition und Protektionismus bis hin zur Kalten Progression und Finanziellen Repression.

Auf unserer Welt gibt es derzeit neben den massiv schuldenbeladenen Leitwährungen des US-Dollar und Euro rund 160 offizielle Währungen. Staaten besitzen ein Währungsmonopol und können auf dieser Grundlage im eigenen Hoheitsgebiet gesetzliche Zahlungsmittel einführen.

Der Wert der Währung eines Landes ist dabei ein Indikator und Spiegelbild des wirtschaftlichen, sozialen und politischen Status quo. Doch wie stabil und zukunftssicher sind unsere schuldenbasierten Geldsysteme?

TV-Interview mit Markus Miller: Unser Geldsystem steht vor der Revolution!

Verantwortlich für die Währungspolitik in den staatlichen Währungsräumen sind die zentralen Notenbanken der jeweiligen Länder. Sie steuern Zinshöhen und Geldmengen.

Sie legen die Grundlage dafür, dass die Geschäftsbanken neues Papiergeld schöpfen können, basierend auf Krediten und Schuldscheinen. Alle gesetzlichen Papiergeldwährungen sind rein durch die volkswirtschaftliche Leistung der jeweiligen Länder gedeckt.

Je höher die Schulden, desto schwächer die Deckung.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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