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Profitieren Sie vom Brexit

Kommt der Brexit – der Ausstieg Großbritanniens aus der EU – oder kommt er nicht?

Wenn Sie ein aktiver Anleger sind, dann kann Ihnen das für die eigenen Kapitalanlagen eigentlich egal sein, denn die Möglichkeiten, von beiden Möglichkeiten und insbesondere von einem Ausstieg zu profitieren, sind heutzutage vielfältig.

Eine lukrative Chance bietet Ihnen beispielsweise das Britische Pfund. Hier hat der Devisenmarkt seine Einschätzung zur politischen Entwicklung „auf der Insel“ bereits getroffen: Im Währungspaar Euro zum Britischen Pfund hat eine Trendwende stattgefunden und der Euro könnte vor einer größeren Erholungsbewegung gegenüber dem Pfund stehen.

Nachdem der Abwärtstrend in den vergangenen Jahren bereits zu einem Rückgang von knapp -25% geführt hat, liegen jetzt erstmals solide Fakten für eine Bodenbildung vor. Diese – insbesondere aus charttechnischer Sicht – interessante Gelegenheit bietet eine ausgezeichnete Gewinnchance von bei einem günstigen Einstieg in der Nähe eines Mehrjahrestiefstands.

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Ein Blick auf den Langfristchart zeigt Ihnen die derzeit aussichtsreiche Situation. Im Laufe der vergangenen Monate hat das Währungspaar eine mehr als solide Bodenbildung im Bereich zwischen 0.70 bis 0.75 GBP ausgebildet.

Alle Attacken, die wichtige horizontale Unterstützung nach unten zu brechen, verliefen dabei erfolglos. Diese Zone hat sich zu einer wahren Betonunterstützung gewandelt, die das Risiko für Sie nach unten begrenzt.

Nach 10 Jahren erstmals wieder ein Kaufsignal

Innerhalb des noch abwärts gerichteten Trends ist ein Test der oberen Trendkanalbegrenzung das letzte Mal 2013 erfolgt. Die impulsive Aufwärtsbewegung seit Januar zeigt an, dass jetzt eine zyklische Erholung in Richtung dieser Begrenzung ins Laufen gekommen ist.

Diese Sichtweise wird auch von diversen Kaufsignalen verschiedener langfristiger Trendindikatoren angezeigt. So hat beispielsweise der MACD auf Monatsbasis das erste Kaufsignal seit knapp 10 (!) Jahren generiert.

Damals legte das Pfund übrigens im Anschluss rund +40% zu. Da am Devisenmarkt die Umsetzung mit einem Hebel üblich ist, vervielfacht sich die potenzielle Gewinnchance.

Fundamental steht diesem Szenario neben der sehr realen Gefahr des Brexit ebenfalls nichts entgegen. Für den Fall des Brexit haben viele wichtige Konzerne, insbesondere die Finanzindustrie, bereits eine Verlagerung ihrer Aktivitäten weg von „der Insel“ angekündigt. Auch die schottischen Unabhängigkeitsbestrebungen könnten dadurch wieder an Dynamik gewinnen.

Der ZEW-Konjunkturindex für Großbritannien ging im Februar 2016 zum siebenten Mal in Folge zurück und notiert mit -11,6 Punkten unter die Nulllinie und damit auf dem niedrigsten Wert seit fast 4 Jahren.

Nach den hohen Wachstumsraten der vergangenen Jahre scheint die konjunkturelle Erholung Großbritanniens abgeschlossen zu sein.  Anzeichen des nachlassenden Wachstums finden sich beispielsweise in den anderen aktuellen Zahlen, beispielsweise der rückläufigen Industrieproduktion.

Ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis ergibt sich bei einem Einstieg in einer Korrektur

Kurzfristig ist der Zeitpunkt für einen Einstieg aber nicht ideal, wie Sie im nachfolgenden Chart erkennen können.

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Nachdem die obere – eingezeichnete – Begrenzung der Bodenbildung und der mittelfristige Abwärtstrend förmlich überrannt wurden, ist das Währungspaar derzeit korrekturgefährdet. Kurzfristig wäre daher ein Rückgang alles andere als ungewöhnlich.

In einen solchen Rücksetzer hinein verbessert sich das Chance-Risiko-Profil gegenüber einem sofortigen Einstieg erheblich. Denn das Potenzial wird einerseits größer. Und auf der anderen Seite verringert sich Ihr Risiko aufgrund eines geringeren Abstandes zum Stoppkurs.

Nach einer Korrektur ist im ersten Schritt ein Test der Trendkanalbegrenzung zu erwarten, die aktuell bei knapp 0.82 GBP verläuft. Mit einem geeigneten Investment lässt sich hier bereits ein Gewinn von mehr als +100% erzielen bei gleichzeitig limitiertem Risiko.

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Über den Autor Mike Rückert

Sein erster Aktienkauf, erinnert sich Mike Rückert, wäre fast schiefgelaufen. Die Gewinne von Wang Laboratories sollte 1992 den Weg in den nächsten Urlaub ebnen.

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