MenüMenü

Was die Bitcoin-Fans den Anlegern verschweigen!

Wenn Sie verstehen wollen, warum Bitcoin niemals ein Ersatz für Gold sein kann, dann müssen Sie die Anlage „Gold“ richtig verstehen. Denn hier gibt es viele Missverständnisse. Was ist Gold? Ein Rohstoff? Ein Krisen/Inflationsschutz oder eine Währung? Die Antwort zeigt, warum Gold besser als Bitcoin ist…

Ist Gold also ein Rohstoff? Ein Krisen/Inflationsschutz oder eine Währung? Die Antwort: Gold ist alles. Es ist ein Chamäleon. Es wechselt seine Funktion je nach Umfeld.

Das begreift die Masse der Anleger einfach nicht. Sie sieht Gold immer nur in einer dieser Funktionen und versteht deshalb die Goldpreisentwicklungen nicht, wenn Gold seine Funktion wechselt.

Denn manchmal ist Gold ein Rohstoff. Das Edelmetall entwickelt sich dann einher mit den Schwankungen der Rohstoffmärkte.

Dies passiert vor allem in Boomphasen des Rohstoffmarktes, da Gold in den großen Rohstoffindizes enthalten ist und dann von Fonds und ETFs/ETCs gekauft werden muss.

Manchmal fungiert Gold als „Sicheres Hafen“-Investment und konkurriert mit Aktien und Anleihen. Diese Funktion wird vor allem in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten und bei Inflation übernommen.

Zudem nimmt Gold im Währungsmarkt die Rolle der stabilsten langfristigen Geldform ein, die die Welt je gekannt hat.

Diese Multifunktion kann und wird Bitcoin niemals bieten können. Bitcoin ist bestenfalls eine Währung – und nichts anderes. Einige Anleger werden jetzt sagen: „Aber es war auch ein super Investment“.

Stimmt. Aber das waren niederländische Tulpen bis zum Crash der berühmten Tulpenmanie 1637 auch. Genau so wird es Bitcoin ergehen.

Die Risikoseite von Bitcoin ist unkallkulierbar hoch!

Aktuell fungiert Gold mehr als Währung denn als Investment. Gold konkurriert jetzt mit dem „Funny Money“-Spielgeld, das die Zentralbanken in die Märke pumpen.

Die steigenden Goldpreise in allen Währungen zeigen Ihnen, dass die Menschen immer mehr Vertrauen in das alte Papiergeldsystem verlieren.

Erstmals seit 2008 drohen die Zentralbanken die Kontrolle über ihre expansive Geldpolitik zu verlieren, was hervorragende Neuigkeiten für Anleger mit Goldinvestments sind. Die Masse der Anleger hat jedoch große Probleme, die Funktion von Gold als Währung zu verstehen.

Einer der Hauptvorwürfe der Goldkritiker lautet immer: Gold bietet keine Rendite.

Nun, Gold hat keine Rendite, da Währungen keine Rendite haben (hier gemeint als eine Zinszahlung). Eine Rendite gibt es nur gegen Risiken. Bankkonten oder so genannte Geldmarktfonds haben Renditen (oder hatten sie zumindest früher mal).

Denn diese Produkte sind mit Geld nicht gleichzusetzen. Das Risiko bei Bankkonten ist, dass die Bank pleitegeht. Ein Geldmarktfonds kann untergehen. Beides haben wir während der Finanzkrise 2008 erlebt. Gold hat diese Risiken nicht.

Deshalb ist es völlig verständlich, dass es keine Rendite bietet. Auch Bitcoin bietet keine Rendite. Aber: Die Risiken bei Bitcoin sind um ein Vielfacher höher als bei Gold.

Von Hackerangriffen über die interne Kanibalisierung der Kryptowährungen bis zu mögliche Verbotsszenarien durch Regierungen – die Risiken bei Bitcoin sind in Wirklichkeit extrem hoch. Das Chance-Risiko-Profil ist wesentlich schlechter als bei Gold.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

Regelmäßig Analysen über Devisen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Anleger-Informationen von Jim Rickards. Über 344.000 Leser können nicht irren.