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Bitcoin, Hackerangriffe und Russland – es hängt alles zusammen!

Die Spitze einer Spekulationsblase erkennt man immer an zwei Dingen: Einer gigantischen Kursübertreibung und einer euphorischen Stimmung, als ob die Börse unter Drogen stehe. Bei Bitcoin erleben wir beides. Also steht der Crash jetzt bevor…

Dies war der Tropfen, der bei mir das Fass zum Überlaufen brachte. Auf Veranstaltungen in den vergangenen Wochen hörte ich immer wieder: „Ich bin jetzt auch bei Bitcoin mit dabei. So schnell habe ich noch nie Geld verdient!“.

Doch wenn ich sie dann fragte, was die Hintergründe für den Anstieg seine, schaute ich nur in ahnungslose Gesichter.

Dabei spreche ich bei diesen Damen und Herren wir von gestandenen Börsianern, was Ihnen zeigt: Nicht mal in der Hochfinanz haben die meisten Profis wirklich eine Ahnung, was den Bitcoinpreis bewegt. Das ist sehr gefährlich.

Denn wenn Sie nicht wissen, was die Gründe für den Anstieg sind, dann werden Sie auch nicht die Gründe für den Crash erkennen und nicht rechtzeitig verkaufen.

Zwischen Mitte Juli bis Mitte August stieg Bitcoin von 2.000 USD auf rund 4.400 USD. Eine Kursexplosion von + 120 Prozent in 30 Tagen ist ein Zeichen einer Spekulationsblase, die platzen wird.

Es bedarf nur einer schlechten Nachricht von einem erfolgreichen Hackerangriff und der Bitcoinpreis bricht in Minuten um mindestens – 1.000 USD ein! Mindestens!

Seien Sie versichert: Bei Bitcoinpreisen von 4.000 USD/Bitcoin arbeiten Hacker in China und Co. Tag und Nacht an Angriffen. Diese Hacker knackten Zugänge zum Pentagon.

Glauben Sie ernsthaft, dass die es nicht schaffen, die Zugänge zu Bitcoin-Handelsbörsen zu knacken? Natürlich wird dies passieren. Dann knallt es bei Bitcoin!

Bitcoin-Investoren sind Hackerangriffen schutzlos ausgeliefert!

Der letzte erfolgreiche Großangriff von Hackern erfolgte vor genau einem Jahr. Im August 2016 wurden bei dem erfolgreichen Hackerangriff auf die Tradingplattform Bitfinex (aus Hongkong) 100.000 Bitcoins gestohlen. Bei den heutigen Preisen entspricht dies einem Gegenwert von 400 Mio. USD!

Wenn das keine Motivation für Hacker ist, unter höchstem Einsatz an erfolgreichen Cyberangriffen zu arbeiten, dann weiss ich es auch nicht. Noch größere Sorgen im langfristigen Zeitfenster bereitet mir jedoch eine Meldung, die in der überdrehten Bitcoin-.Euphorie völlig untergangen ist.

Anfang August veröffentlichte das Finanzportal Bloomberg ein Bericht, der Bitcoin-Anhänger tiefe Sorgenfalten auf die Stirn treiben sollte. Doch dieser Bericht ging angesichts der Nachrichten aus Nordkorea und der schrecklichen Terroranschläge völlig unter.

Niemand Geringeres als Russland will richtig groß in den Markt für Bitcoin und Kryptowährungen einsteigen! Dies soll über eine Firma von Dimitrij Marinchew gesehen, die dem Internetberater von Wladimir Putin gehört.

Wir können also sicher sein, dass es sich hierbei um einen ausführenden Arm des Kremel handelt.

Durch den Einsatz von extrem energiesparenden Microchips und den ultraniedrigen Energiepreisen, rechnen die Russen damit, mittelfristig einen Marktanteil von rund 30 Prozent im Kryptomining zu erreichen.

Putin könnte damit also im Devisenmarkt eine neue Front aufbauen. Eine unkalkulierbare Gefahr für den Bitcoinpreis.

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Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

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