MenüMenü

Die US-Präsidentenwahl wird knapp: das können Sie traden!

Nachdem Donald Trump in den Umfragen lange deutlich gegenüber seiner Kontrahentin zurück lag, hat er in den vergangenen Tagen aufgeholt. Ein Kopf an Kopf-Rennen zeichnet sich ab – mit wahrscheinlich entsprechend heftiger Marktreaktion nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses. Mit Turbo-Zertifikaten können Sie optimal von der erwartbar großen Kursschwankung profitieren!

Clinton und Trump verfolgen eine grundlegend verschiedene Wirtschaftspolitik – die Börse mag das nicht

Im US-amerikanischen Wahlkampf stehen sich nicht nur zwei Parteien oder Personen gegenüber, sondern auch zwei Wirtschaftspolitik-Konzepte, die sich wie Tag und Nacht von der anderen Seite unterscheidet. Während Hillary Clinton für eine handelsfreundliche, liberale Wirtschaftspolitik steht, vertritt Donald Trump in seinem Präsidentschaftswahlkampf eine Haltung der Marktabschottung.

Seit Trumps Umfrageergebnisse in der Vergangenheit zu schwächeln begannen, ruhen sich die Märkte auf einem sicher geglaubten Wahlsieg Hillary Clintons aus. Donald Trump traute niemand mehr zu, dass er die konservativen Wähler auf seine Seite ziehen könnte. Doch als das FBI über die Wiederaufnahme von Ermittlungen in der eMail-Affäre gegen Hillary Clinton berichtete, holte Trump in den Umfragen wieder auf und liegt nun, eine Woche vor der Wahl, mit Clinton gleichauf.

Es ist also offen, wer den Kampf um das Weiße Haus gewinnt. Doch die Person die die Wahl gewinnt, wird einen Einfluss auf die Märkte haben. Gewinnt Clinton, werden die Kurse wahrscheinlich anziehen und im Falle eines Wahlsieges von Donald Trump werden sie vermutlich fallen.

Auf die Wahl des richtigen Handels-Werkzeugs kommt es an!

Ein Problem ist natürlich, dass Sie vorher nicht wissen, wer gewinnt. Und wenn Sie warten, bis das Wahlergebnis bekanntgegeben wird, dürfte es zu spät sein. Der Markt wird den Großteil der Kursbewegung vermutlich schon zum Handelsbeginn kommenden Mittwoch einpreisen. Sie müssen also schon am Montag auf fallende und steigende Kurse zugleich setzen!

Es gibt verschiedene Wege, von steigenden oder fallenden Kursen zugleich zu profitieren. Naheliegend wären CFDs. Wenn Sie beispielsweise mit CFDs auf die Performance des US-amerikanischen Dow Jones Index setzen, könnten Sie Stopp-Orders setzen, die bei einer für Sie schlechten Entwicklung des Basiswertes greifen und die schlecht laufende Position automatisch schließen.

Doch davon rate ich ab! Das Wahlergebnis wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bekanntgegeben. Zu diesem Zeitpunkt werden die Märkte geschlossen sein. Es kann Ihnen dann passieren, dass der Markt mit einem großen Gap öffnet.

Der Handel wird dann unter Umständen bei einem Kurs gestartet, der weit unter (bei Long-Position) bzw. über (bei Short-Positionen) Ihrem Stoppkurs liegt. Der tatsächlich realisierte Verlust wäre dann fiel größer als erwartet. Ein gängiges Problem bei Stopp-Orders in Verbindung mit Gaps, also Kurslücken.

Turbo-Zertifikate nehmen Ihnen das Gap-Risiko ab

Ich rate Ihnen daher, die Wahl mit Turbo-Zertifikaten zu traden, bei denen der Basispreis identisch ist mit der Knockout-Schwelle. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie das Risiko von Gaps an den Emittenten weiterreichen. Mehr als Ihren Einsatz können Sie bei einem Turbo-Zertifikat nicht verlieren.

Weicht der Eröffnungskurs der Börse weit vom Knockout des Zertifikats ab, ist das nicht Ihr Problem. Das Zertifikat ist zwar ausgeknockt, Sie haben aber nur exakt soviel verloren, wie Sie maximal bereit waren einzusetzen. Bei abgestoppten CFDs kann das anders ausgehen.

Der beste Hebel mit Turbo-Zertifikaten

Ich rate Ihnen, zwei Turbo-Zertifikate zu kaufen. Eines, mit dem Sie long gehen und zusätzlich ein Short-Turbo-Zertifikat. Erwerben Sie so ein Turbo-Zertifikat auf den Dow Jones-Index, mit dem Sie auf fallende Kurse setzen und ein weiteres, mit dem Sie auf einen Kursanstieg des US-amerikanischen Indexes setzen.

Da die Wahl am kommenden Dienstag stattfinden wird, sollten Sie die Kursentwicklung am Montagabend kurz vor Handelsschluss beobachten. Sie können natürlich auch erst am Dienstag im Laufe des Tages handeln. Dann besteht aber die Gefahr, dass einige Großbanken schon durch eigene Umfragen das Wahlergebnis abschätzen und der Großteil der Kursbewegung schon ohne Sie stattfindet.

Wenn Sie die Zertifikate kurz vor dem Handelsschluss am Montag erwerben, können Sie die Knockout-Schwelle beider Zertifikate so legen, dass die Performance des gewinnbringenden Zertifikates mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich über dem Verlust durch den Knockout des zweiten Zertifikates liegt.

Dafür sollten Sie die Knockout Schwelle nahe dem aktuellen Kurs ansetzen, sodass das verlustbringende Zertifikat schnell ausgeknockt wird Ein Abstand von 3% bietet sich beispielsweise an, was Hebel 33 entspräche.

Bei einer Knockout-Schwelle von drei Prozent und einem Hebel dreißig wird die positive Performance den Totalverlust des zweiten Zertifikates wahrscheinlich mehr als ausgleichen und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Kursentwicklung nehmen, die Ihnen einen Gewinn ermöglicht.

Wechselkurse ausbügeln – mit Quanto-Zertifikaten

Die US-Wahl wird nicht nur Einfluss auf die Aktien- sondern auch auf die Devisenmärkte nehmen. Denn der Wechselkurs zwischen dem US-Dollar und dem Euro wird sich mit dem Wahlergebnis ebenfalls verändern. Bei Hillary Clintons Wahl kann der Kurs des US-Dollar um einige Cent anziehen und wenn Donald Trump die Wahl gewinnt, an Wert verlieren.

Das heißt, dass durch den Wechselkurs der Auszahlungspreis des Zertifikates mit der Kursentwicklung variiert. Im Falle von Clintons Wahlsieg wird Ihnen ein geringerer Euro-Preis ausbezahlt, da der zugrundeliegende Basiswert in US-Dollar festgehalten ist und bei Auszahlung in den Euro-Preis umgerechnet wird.

Es kann sich daher anbieten, dass Sie Quanto-Zertifikate kaufen, um sich vor Währungsverlusten zu schützen. Bei einem Quanto-Zertifikat trägt die Währungsrisiken der Emittent. Die Fremdwährung, also der US-Dollar, wird dabei eins zu eins in den Kurs des Euro umgewandelt.

Der Preis für ein Quanto-Zertifikat hängt entscheidend vom Zinsunterschied der verschiedenen Währungszonen ab. Da die Zinsen derzeit sehr niedrig sind, sind auch Quanto-Zertifikate derzeit günstig zu erwerben.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor Thomas Kallwass

Thomas Kallwass ist unser Spezialist für alternative Investment-Chancen. Seine Handelsstrategien sind wissenschaftlich untermauert.

Regelmäßig Analysen über Derivate erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Anleger-Informationen von Thomas Kallwass. Über 344.000 Leser können nicht irren.