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Brexit-Folgen: Bilaterales Abkommen mit USA rückt in weite Ferne

Als eine knappe Mehrheit der Briten vor etwas mehr als fünf Jahren für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union votierte, geschah dies nicht zuletzt aus einem alten Nationalstolz heraus. Immerhin war das Königreich mal ein weltweit führendes, wirtschaftlich überaus bedeutsames Empire gewesen.

Doch diese Zeiten sind vorbei, und das müssen die Briten dieser Tage umso schmerzlicher feststellen. Ohne den Hemmschuh der EU werde die Wirtschaft florieren, Großbritannien werde eigene, viel bessere bilaterale Handelsabkommen schließen können, die den eigenen Interessen mehr entsprechen, das war eines der zentralen Versprechen der Brexiteers, also der Befürworter des EU-Austritts, seinerzeit während der Kampagne.

Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit USA stocken

Die Realität sieht anders aus. Aktuelles Beispiel: Das Bemühen um ein bilaterales Handelsabkommen mit den USA. Hatte Ex-Präsident Donald Trump noch eine zügige Übereinkunft in Aussicht gestellt, hat das Thema aus Sicht der nun in Washington regierenden Biden-Administration keine Priorität.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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