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Technisch Analyse: Dieser Indikator muss sein!

Oft wird uns die Frage gestellt, welcher Indikator der wichtigste ist. Diese Frage ist fast nicht zu beantworten. Zum einen hat jeder Händler seine Präferenzen, was Indikatoren angeht, und zum anderen verwendet jeder gute Händler verschiedene Indikatoren. Diese führen dann das Handelssystem zusammen.

Der Grund, warum erfahrene Händler unterschiedliche Indikatoren verwenden, ist ein ganz einfacher. Jeder Indikator hat seine Stärken und auch seine Schwächen. Erst die Kombination von verschiedenen Indikatoren gibt einem Händler besser Gewinn-Wahrscheinlichkeiten.  Aber ein Indikator sollte auf jeden Fall auf Ihrem Bildschirm nicht fehlen.

Die Stochastik Slow

Ein Indikator ist nur so viel wert, wie seine Einstellungen vorgenommen werden. Damit ist die Geschwindigkeit der Berechnung des Indikators gemeint. Normalerweise wird die Stochastik Slow mit den Einstellungen 9.3.3 verwendet. Wir verwenden andere Einstellungen von 22.6.6. Damit wird die Stochastik mehr geglättet und erscheint in einem ruhigeren Bild.

Ein verständlicher Indikator

Die Stochastik ist ein altbewährter Indikator. Sie wurde ca. in den 70er-Jahren ins Leben gerufen. Es ist die einfache Anschauung, die dieses Hilfsmittel so beliebt macht. Aber seit den 70er-Jahren haben sich die Märkte stark verändert, daher war es auch notwendig, sowohl die Einstellungen wie auch die Interpretation dem Handel anzupassen.

Wie jeder Indikator hat auch die Stochastik Extrembereiche, die überverkaufte und überkaufte Bereiche anzeigen. Diese liegen bei der Stochastik ursprünglich bei 80 und 20. Auch hier haben wir Adjustierungen vorgenommen und die Werte auf 70 und 30 geändert.

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Die Stochastik besteht aus zwei Linien. Wird im Extrembereich (70 und 30) ein Schnittpunkt ausgebildet und treten beide Linien aus dem Extrembereich heraus, wird ein Kauf- bzw. Verkaufssignal (grüne Kreise) generiert.

Die moderne Interpretation von Devisen Signale

Da die Stochastik ein klassischer Oszillator ist, neigt sie auch gerne dazu, die Richtung zu wechseln. Dadurch kommt es schnell zu Fehlsignalen. Um dieses zu vermeiden, steigen viele Händler erst mit dem Eintritt in den Extrembereich in einen Trade ein.

Erst dann wird meist die richtige Dynamik in der entsprechenden Handelsrichtung entwickelt. Dies gibt dem Händler mehr Sicherheit. Zudem zeigt die Stochastik Divergenzen an. Divergenzen zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Stochastik entgegengesetzt zum Kurs verhält. Darauf erfolgt häufig eine starke Gegenreaktion.

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Wie Sie dem Chart entnehmen können, bietet die Stochastik Slow allein schon gute Signale. In Kombination mit weiteren Indikatoren wird es aber noch besser.

Beschäftigen Sie sich weiter mit der Stochastik. Es ist ein Indikator, der Ihnen sehr viele Möglichkeiten bietet. Die geschickte Kombination legt schließlich den Grundstein für ein erfolgreiches Handelssystem!

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Über den Autor Daniel Fehring

Daniel Fehring entdeckte schon in frühen Jahren seine große Leidenschaft für die Finanzwelt und hat das Traden als Börsenhändler von der Pieke auf gelernt.

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