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Trading-Wissen: OCO-Order

Mittlerweile wächst die Zahl der Broker, die für den Zertifikate-Handel „OCO“-Orders an. Das ist zumindest für die Zertifikate-Trader unter Ihnen (und mich selbst) eine erfreuliche Sache. Um was es bei „OCO“-Orders geht: OCO steht für „One Cancels Other“. Sie können bei so einer Order gleichzeitig einen Stoppkurs und ein Verkaufslimit angeben.

OCO-Order begrenzt maximalen Verlust

Sie kennen das ja sicherlich: Nach dem Kauf muss man sich als Normalsterblicher gewöhnlich entscheiden: Sichere ich die Position durch einen Stoppkurs ab oder möchte ich nur ein paar Prozent nach oben ausreizen, und direkt ein Verkaufslimit setzen? (Damit bei Erreichen des Zielkurses automatisch verkauft wird.) Mit einer OCO-Order geht beides gleichzeitig.

Beispiel: Sie kaufen ein Kakao-Zertifikat für 10,50 Euro. Dann können Sie mit einer OCO-Order festlegen: Stoppkurs bei 9,30 Euro (wenn dieser Kurs erreicht oder unterschritten wird, wird automatisch verkauft). Und Verkaufslimit bei 12,00 Euro (wenn dieser Kurs erreicht oder überschritten wird, wird automatisch verkauft). So können Sie den maximalen Verlust begrenzen, und würden bei Erreichen des Zielkurses automatisch verkaufen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie sich mal ein paar Tage Urlaub gönnen und Positionen den Urlaub hindurch halten möchten.

 

Ein Beitrag von Michael Vaupel

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