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Ludwig von Mises zum Ende des Kreditbooms

Ludwig von Mises ist vielleicht der wichtigste Vertreter der österreichischen Schule der Nationalökonomie. Eines der wichtigsten Werke des Wirtschaftswissenschaftlers lautet auf den Titel „Die Gemeinwirtschaft – Untersuchungen über den Sozialismus„. In der Tat, dieses Buch kann getrost als Klassiker, als flammendes Plädoyer für den Liberalismus bezeichnet und empfohlen werden. Schon 1922 erkannte von Mises, dass eine sozialistische Planwirtschaft immer zum Scheitern verurteilt ist.

„Das letzte Wort des Destruktivismus ist die Inflation. Ratlos stehen die Politiker der Krise gegenüber, die sie heraufbeschworen haben. Und sie wissen keinen anderen Ausweg zu empfehlen als neue Inflation oder, wie man in der jüngsten Zeit zu sagen pflegt, Re-Deflation.“

Ludwig von Mises, 1922, Die Gemeinwirtschaft, Seiten 460 f

 

Natürlich darf der Klassiker der Mises‘-Zitate nicht fehlen, und zwar zum Ende des Kreditbooms, den wir alle in den kommenden Jahren „live“ miterleben werden:

„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll. Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwererer Katastrophe führen muss. Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer, je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen.“

Ludwig von Mises, 1912

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