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Lassen Sie eines nicht außer Acht: Das Moneymanagement

Im Devisenhandel spielen für den Erfolg viele Dinge eine Rolle. Jedes Einzelteil muss passen und alle Teile zusammen arbeiten wie ein Schweizer Uhrwerk ineinander. Angefangen bei der guten Handelsplattform bis hin zum guten Handelssystem. Ein Punkt wird aber meist außer Acht gelassen: Das Moneymanagement.

Disziplin, Disziplin, Disziplin

Moneymanagement hat sehr viel mit der Disziplin und dem Charakter des Händlers zu tun. Es wird nicht diskutiert, angezweifelt oder sogar während eines Trades verändert.

Es ist eine feste Struktur und die muss eingehalten werden. Nach den neuesten Schätzungen scheitern über 90% der nicht erfolgreichen Händler genau an diesem Punkt. Der Disziplin, ihr Moneymanagement einzuhalten. Was versteht man aber unter dem Begriff Moneymanagement genau?

Moneymanagement – Riskmanagement

Diese zwei Begriffe werden oft verwechselt oder falsch gebraucht. Das Moneymanagement bezieht sich auf die Verwaltung Ihres Kapitals. Wo hingegen das Riskmanagement sich auf das Risiko eines Trades bezieht.

Moneymanagement ist das genaue Einhalten von klar aufgestellten Handelsregeln. Dazu zählt auch das Stop-Loss Limit. Der Stop wird nicht einfach nach grober Schätzung in den Markt gesetzt. Ganz im Gegenteil, ein Trade ist wie ein Konstrukt.

Ein Trade wird möglichst nur durchgeführt, wenn Moneymanagement und Riskmanagement zusammenpassen. Es gib sehr viele Philosophien bezüglich des Moneymanagements. Es hängt sehr stark von der Risikobereitschaft des Händlers ab.

Es gibt aber Erfahrungswerte, die sich bewährt haben. Prinzipiell gehen wir von einem monetären Risiko pro Trade von max. 2,5% aus. Nun gilt es, den Pipwert (Wert jedes Pips in der Kontowährung) zu berechnen und dementsprechend ergibt sich dann das maximale Risiko.

Natürlich hängt der Pipwert wieder mit Ihrem gewählten Hebel zusammen. Je höher der Hebel, desto näher wird der Stop-Loss an Ihren Einstiegspunkt heranrücken.

Planung ist der halbe Erfolg

All diese Aspekte sollten im Vorfeld einer Positionseröffnung bedacht werden und sollten dann anschließend auch eingehalten werden. Ein Stop-Loss wird nicht diskutiert bzw. während eines Trades verändert. Zu groß ist die Versuchung, im Zweifelsfall den Stop zu verschieben.

Verluste werden ausgebaut und irgendwann kommt der Gedanke auf: „Jetzt ist der Kurs schon so lange ins Minus gelaufen, jetzt stelle ich auch nicht mehr glatt“. Dieser Gedanke ist der Anfang vom Ende.

Halten Sie mit Disziplin Ihr Moneymanagement ein, kommen Sie nicht in Schwierigkeiten. Auch kann eine Verluststrecke schadlos überstanden werden. Es gibt nichts Enttäuschenderes für den Trader, als zehn gute Trades zu machen und dann wird der Gewinn aufgrund von mangelnder Disziplin mit einem Trade doch  wieder verloren.

Bitte seien Sie diszipliniert! Das Moneymanagement ist ein wesentlicher Bestandteil. Unser Kapital ist unser Handwerkszeug und auf dieses müssen wir sehr gut Acht geben.

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Über den Autor Daniel Fehring

Daniel Fehring entdeckte schon in frühen Jahren seine große Leidenschaft für die Finanzwelt und hat das Traden als Börsenhändler von der Pieke auf gelernt.

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