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Zwangsmitgliedschaft Staatsgeldsystem!

Die wichtige Bedeutung der weltweiten Zins- und Anleihenmärkte wird gerade von Kapitalanlegern oftmals vollkommen unterschätzt.

Vor dem Hintergrund der Zinsabhängigkeit unseres schuldenbasierten Finanz- und Wirtschaftssystems verwundert dies umso mehr. Selbst ein Bürger, der keinen Cent zum Anlegen hat, ist von seiner Geburt bis zu seinem Tod abhängig davon.

Sie selbst müssen eigenverantwortlich Ihre Vermögenswerte – bzw. zumindest Teile ihres Kapitals – aus dieser systembedingten Zwangsmitgliedschaft befreien.

Geld regiert die Welt von der Wiege bis zur Bahre!

Der Zyklus unseres Geldwesens führt dabei, beginnend beim Kindergeld, über die zahllosen täglichen Geldverwendungen, Einkünfte und Ausgaben im Laufe eines Lebens über die Rentenzahlungen bis hin zum Sterbegeld oder Todesfallleistungen aus Versicherungen.

Doch all diese Zahlungen, Guthaben und Banknoten sind dabei lediglich Zahlungsversprechen.

Ihre klassische Kapitallebens- oder Rentenversicherung, Ihre Rentenanwartschaften, Ihre Pensionszusagen, Ihre Sparbücher und Festgelder wie auch das Bargeld in Ihrer Brieftasche beruhen darauf.

Selbst ein Anleger, der sein gesamtes Kapital in Sachwerte umschichtet, wird vom Geldsystem abhängig bleiben, will er am täglichen Leben teilhaben.

Aus diesen Gründen ist es zwingend erforderlich, dass Sie sich grundlegend und regelmäßig über die Entwicklungen von Zinsen, Zinsstrukturkurven, Bonitäten sowie den Modalitäten der schuldenbasierten Anleihenmärkte weltweit informieren.

Wesentlich dafür sind aus meiner Sicht allen voran die internationalen Leitzinsen, die globalen Währungskursentwicklungen sowie die Zinsstrukturkurven unterschiedlicher Anleihenklassen.

Diese drei Parameter sind ein Spiegelbild der zugrundeliegenden Volkswirtschaften von der realen Wirtschaft bis hin zur Finanz- und Fiskalpolitik, die wiederum massive Auswirkungen auf die reale Wirtschaft hat.

Geld wird im schuldenbasierten Finanzsystem täglich mehr

Unterschätzen Sie nicht die Anlageklasse der Geldwerte. Geld wird in unserem schuldenbasierten Finanzsystem täglich mehr, durch den Zinseszinseffekt geschieht dies ganz automatisch.

Auch die massive Ausweitung der weltweiten Geldmengen, allen voran durch die expansive Politik des Gelddruckens in Kombination mit Anleihenkäufen der Notenbanken, trägt dazu bei.

Eine pauschale Umschichtung von Geld in Sachwerte ist allerdings keine empfehlenswerte Lösung. Sie sollten eine ausgewogene Mischung von jeweils 50% in ausgesuchten Geld- und Sachwerten anstreben.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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