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Unglaublich! Die US-Bank mit 3,5 Millionen Scheinkonten!

Seit der Finanzkrise sind Banken viel sicherer, weil sie viel stärker reguliert und kontrolliert werden. Diese scheinbar beruhigende Aussage hören Sie nicht nur von Bankmanagern, sondern gerade auch von Politikern. Aber ist das wirklich so?

Aus meiner Sicht NEIN! Fakt ist, dass Banken jetzt vor allem deswegen sicherer sind, weil im Falle einer Schieflage jetzt die Bankeigentümer, also die Aktionäre aber auch die Bankkunden als Gläubiger mit ihren Spareinlagen mithaften werden.

Die Kontrollfunktionen bei Wells Fargo haben vollkommen versagt

Im Jahr 1852 gründeten Henry Wells und William Fargo die Firma Wells Fargo als Transportunternehmen. Später waren die beiden übrigens auch Mitbegründer von American Express. Wells Fargo wurde im Laufe der Zeit zu einem Finanzdienstleistungsunternehmen.

Heute ist Wells Fargo eine der größten Banken der Welt. Großaktionär der Bank ist übrigens ein gewisser Warren Buffett, mit seiner legendären Holding Berkshire Hathaway.

Wells Fargo gehört zu den 30 Großbanken, die vom Financial Stability Board (FSB) als systemisch bedeutsames Finanzinstitut eingestuft werden. Dadurch unterliegt Wells Fargo eigentlich einer intensiven Überwachung und höheren Anforderungen an die Ausstattung mit Eigenkapital.

Der Wert dieser zusätzlichen Kontrollfunktion ist allerdings stark zu hinterfragen, wenn man sich die aktuellen Entwicklungen vor Augen führt, die für mich unglaublich sind.

Wells-Fargo-Mitarbeiter eröffneten Millionen an Scheinkonten um Zielvorgaben zu erreichen

Bereits im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass Wells-Fargo-Mitarbeiter Scheinkonten auf den Namen bereits bestehender Kunden eröffnet haben ohne deren Wissen.

Hintergrund war der, dass dadurch die ehrgeizigen Wachstumsziele der Mitarbeiter erreicht werden konnten. Die Dimensionen dieses Betruges sind dabei gigantisch.

Bislang ging Wells Fargo davon aus, dass 2,1 Millionen Scheinkonten eröffnet wurden. Nach weiteren Prüfungen hat sich nun herausgestellt, dass sich die Zahl der illegal eröffneten Konten sogar auf 3,5 Millionen beläuft. Auch die Anzahl der an diesem Skandal beteiligten Mitarbeiter ist unfassbar hoch.

Neben dem Aspekt, dass der Vorstandsvorsitzende John Stumpf zurücktreten musste, wurden mittlerweile sage und schreibe 5.300 Bankangestellte in diesem Zusammenhang entlassen.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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Herausgeber: Investor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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